Herzog Karl Eugen von Württemberg

Fach Deutsch

Klasse 10

Autor Larissa345

Veröffentlicht am 01.06.2018

Schlagwörter

Herzog Karl Eugen von Württemberg Kabale und Liebe Friedrich Schiller

Zusammenfassung

Dieses Referat handelt von dem Herzog Karl Eugen von Württemberg. Seine drei Phasen des Lebens und die Verbindung zu dem Poeten Friedrich Schiller werden thematisiert. Wie war der Herzog und wann lebte er?

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Karl Eugen von Württemberg war der zwölfte Herzog von Württemberg. Er wurde am 11.Februar 1728 geboren und starb am 24.Oktober 1793 in Stuttgart. Er wurde also 65 Jahre alt und lebte im 18. Jahrhundert. Im Alter von neun Jahren starb sein Vater Karl Alexander.Im Jahre 1744 übernahm er die Regierung des Landes mit 16 Jahren.Die Regierungsform war absolutistisch.
Er gilt sowohl als Tyrann und Verschwender als auch als Modernisierer. Von 1744 bis 1793 regierte er. Seit 1737 regierte er mit Hiilfe” anderer, da er noch zu jung war. Herzog Karl Eugen von Württemberg gilt als selbstverliebter Herrscher, der mehr als 100 uneheliche Kinder zeugte. Durch ihn wurden zahlreiche Schlösser und Gartenanlagen errichtet. Der verschwenderische Herzog kümmerte sich erst um sein Land als er die Richtige Frau an seiner Seite hat. Franziska von Hohenheim war seine zweite Ehefrau und hatte einen großen Einfluss auf ihn.

Die drei Phasen seines Lebens:
1) 1744-1751 Vergnügen
2) 1752-1770 Depotismus und Maßlosigkeit
3) 1771-1793 Annäherung an das Gemeinwohl

Friedrich Schiller wurde durch Herzog Karl Eugen von Württemberg geprägt. Der Herzog ließ begabte Schüler meist aus gebildeten Familien auf die Pflanzschule in Ludwigsburg schicken. Dies war eine Militärschule, die auch Friedrich Schiller besuchen musste. Er stand unter einem hohen Leistungsdruck, dem er nicht gewachsen war. Daraufhin verfiel er in eine Gleichgültigkeit. Als er nur noch schlechte Noten schreibt wird ein neues Fach eingeführt: Medizin. Schiller verändert sich und seine Leistungen verbessern sich. Friedrich Schiller bekam so auch den Standesunterschied deutlich zu spüren.
Der Präsident aus Kabale und Liebe benimmt sich wie der Herzog.

Stationen seines Lebens:
Im Alter von neun Jahren verstarb sein Vater. Bereits in diesen jungen Jahren wurde er als Thronfolger auserwählt. Er reiste nach Berlin zu Friedrich dem zweiten, der ihn erziehen sollte und wurde unterrichtet. Gegen Ende des 18.Jahrhunderts (1744) wurde er offiziell als Herzog anerkannt. 1750 hatte er einen Streit mit seiner Mutter, die er daraufhin einsperrte.
Er lebte als absolutistischer Herrscher von Württemberg. Dies äußerte sich durch die Konstruktion von Schlössern und anderen Bauwerken. So demonstrierte er seine Macht. Nachdem er seine zweite Ehefrau kennenlernt, die einen großen Einfluss auf ihn hat, erreicht er einen Wendepunkt.

Er ist ein Einzelgänger, der sich mit seiner Familie nicht versteht. Er hat keine gute Beziehung zu ihnen. Der Herzog lebt in Luxus und Ruhm. Diese nutzt er für seine zahlreichen Bekanntschaften mit den Frauen. Er hinterging andere und handelte hinterlistig. Seine zweite Ehefrau hatte einen großen Einfluss auf ihn. Daraufhin erreichte er seinen Wendepunkt und gründete Bildungseinrichtungen für die Gesellschaft. Der Herzog hatte hohe Kenntnisse im Bereich Architektur. Er galt zuvor als Rachsüchtig und verschwenderisch. Er lebte vor der Wende ein Luxusleben auf Kosten der anderen. Finanziert wurde dies durch den Staat. Deutlich wird dies als er 7000 Soldaten verkauft. Dies kommt auch in dem Drama “Kabale und Liebe” vor. Diese Szene kommt auch in dem Drama „Kabale und Liebe“ in der zweiten Szene des zweiten Aktes vor. Die Soldaten tauschte der Präsident von Walter (Figur aus dem Drama) gegen eine Schmuckkiste mit Brillianten ein. Der Herzog von Württemberg lebt ein Luxusleben auf Kosten von anderen und verhält sich egoistisch (der Gesellschaft).

Problematik des Ständemodells:

Sowohl in dem Drama „Kabale und Liebe“, als auch zu Lebzeiten von Herzog Karl Eugen von Württemberg stellt das Ständesystem eine Problematik dar. Es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen dem Adel und dem Bürgertum. In dem Drama ist dieser Konflikt zwischen der bürgerlichen Luise Miller und dem Adeligen Ferdinand von Walter thematisiert. Auch die Beziehung zwischen der Mätresse und dem Präsidenten gehört dazu.
Schiller rebelliert und fühlt sich während seiner Zeit in der Militärschule zu etwas besseren berufen. Seit 1737 ging er auf die Karlsschule.