Harry Potter und der Stein der Weisen – Inhaltsangabe und Figurencharakterisierung

Fach Deutsch

Klasse 8

Autor sandi2001

Veröffentlicht am 01.06.2018

Schlagwörter

Harry Potter Buch Fantasy

Zusammenfassung

Dieses Referat beinhaltet eine Inhaltsangabe des ersten Buches der erfolgreichen Harry Potter Reihe "Harry Potter und der Stein der Weisen" sowie eine allgemeine Charakterisierung der wichtigsten Personen.

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Inhaltsangabe:“ Harry Potter und der Stein der Weisen“

Harry Potter und der Stein der Weisen, geschrieben von Joane K. Rowling im Jahre 1998, handelt von einem Jungen namens Harry Potter, welcher bei seinen Verwandten (Tante Petunia, Onkel Vernon und Cousin Dudley) lebt, da seine Eltern angeblich sehr früh bei einem Autounfall gestorben sind. Er wird von seinen Verwandten sehr schlecht behandelt aber alles ändert sich, als ein riesiger Mann mit Namen Hagrid an seinem elften Geburtstag in ihr Haus eindringt, Harry einen Brief überreicht und ihm erzählt, dass er ein Zauberer sei und seine Eltern ebenfalls. Der Brief ist eine Einladung nach Hogwarts, einer Schule für Hexerei und Zauberei. Hagrid begleitet Harry nun in die Winkelgasse, eine Einkaufsstraße für Zauberer und Hexen, und hilft ihm seine Schulsachen zu kaufen. In der Zaubererwelt hat jeder Ehrfurcht vor Harry und als dieser nach dem Grund dafür fragt, erzählt Hagrid ihm, dass seine Eltern von einem schwarzen Magier namens Voldemort ermordet wurden und Harry als einziger Zauberer jemals den Todesfluch überlebt hat. Der auf Harry abgeschossene Todesfluch prallte ab und tötete Voldemort nahezu. Dieser ist seither auf der Suche nach einem neuen Körper.

Zu Schulbeginn begibt sich Harry nach Hogwarts wo er sich schnell mit Hermine Granger und Ron Weasley anfreundet. Harry lebt sich schnell ein und kommt gut zurecht (außer im Fach Zaubertränke da in der dortige Lehrer Severus Snape ohne ersichtlichen Grund hasst). Während einer nächtlichen Aktion, die ihr Ende mit der Flucht vor Hausmeister Filch findet, landen Harry, Ron und Hermine versehentlich in dem Korridor des 3. Stockes, welchen der Schulleiter Professor Dumbledore für verboten erklärt hat. Dort entkommen sie nur knapp einem dreiköpfigen Hund. Neugierig geworden fangen sie an, Nachforschungen anzustellen und beginnen damit bei Hagrid. Dieser erzählt ihnen, dass der dreiköpfige Hund den Namen Fluffy trägt und er ihn Dumbledore zur Verfügung gestellt hat. Beiläufig erwähnt er noch den Namen “Nicolas Flamel”. Dieser ist, wie sie nach längerem Recherchieren herausfinden, ein guter Freund Dumbledores und zudem der einzige Magier, der fähig ist, den Stein der Weisen herzustellen.

Dieser Stein hat die Fähigkeit in ein Lebenselixier umgewandelt zu werden, welches unsterblich macht. Natürlich ist den Dreien sofort klar, dass nur der Stein der Weisen von Fluffy bewacht werden kann. Da Harrys magischer Besen während eines Quidditchspiels (eine magische Sportart auf fliegenden Besen) verhext wird und Hermine vermeintlich Snape beim verhexen von Harrys Besen erwischt hat, keimt die Vermutung auf, dass Snape den Stein der Weisen stehlen und so Voldemort zu einem neuen Körper verhelfen will. Also entschließen sie sich dazu, den Stein zu beschützen. Vorbei an Fluffy müssen sie verschiedene Herausforderungen, wie beispielsweise ein gigantisches Schachspiel meistern, sodass am Schluss nur Harry am Stein ankommt. Zu seiner Überraschung trifft er nicht auf Snape, sondern auf Quirrell, den Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Er steht vor dem Spiegel Nerhegeb, der jedem, der hineinsieht, seinen sehnlichsten Wunsch zeigt. Quirrell erzählt Harry, er habe den kümmerlichen Rest Voldemorts in einem Wald in Albanien gefunden und wolle ihm jetzt helfen, den Stein der Weisen zu erlangen.

In dem Moment flüstert eine Stimme Quirrell zu, dass Harry der Schlüssel zum Stein ist. Quirrell zwingt Harry, in den Spiegel zu sehen. Harry sieht sich, wie er den Stein der Weisen in seine Hosentasche steckt, und spürt ihn Sekunden später tatsächlich in seiner Hosentasche. Allerdings lügt er Quirrell an. Die flüsternde Stimme meldet sich wieder zu Wort und befiehlt Quirrell, ihn mit Harry sprechen zu lassen. Quirrell dreht sich um und nimmt seinen Turban ab. Dort wo eigentlich sein Hinterkopf sein sollte, befindet sich zu Harrys Überraschung Voldemorts Gesicht. Dieser versucht, mithilfe von Quirrells Körper, Harry den Stein abzunehmen, erleidet aber schlimme Verbrennungen, sobald er Harry berührt. So schafft es Harry, Quirrell zu überwältigen; fällt dann jedoch in Ohnmacht. Als er im Krankenflügel der Schule aufwacht, erzählt Dumbledore ihm, dass Quirrell tot und Voldemort entkommen sei. Auch erklärt er ihm, dass Harry den Stein so plötzlich erhalten hätte, weil er ihn nicht für sich selbst benutzen wollte - ganz anders als Voldemort. Der Stein der Weisen wird schlussendlich zerstört.

Figurencharakterisierung

Harry Potter: Harry ist die Hauptfigur in den sieben Büchern der Harry Potter Reihe. Das wohl charakteristische Merkmal ist seine Blitzförmige Narbe auf der Stirn, die die Stelle markiert, wo Voldemorts Todesfluch abprallte. Auffällig sind auch seine schwarzen Haare, die sich nie glätten lassen und seine grünen Augen. Diese erbte er von seiner Mutter Lily, wie immer wieder erwähnt wird. Er ist von mittelgroßer und sehr dürrer Statur, eine Folge der schlechten Behandlung durch seine Verwandten: die Dursleys. Harry hat einen guten Charakter. Er zögert nie, sich in Gefahr zu begeben, um Freunde zu retten und kämpft immer für die Schwachen. Auch ist er ein notorischer Regelbrecher. Eine seiner größten Eigenschaften ist es, Freunde zu gewinnen. Ob Hauselfen, Zentauren oder Hagrid (der ein Halbriese ist): Mit allen freundet er sich an, was sich auch oft bezahlt macht. In der Zaubererwelt ist er bekannt als „der Junge der überlebte“, da er den Angriff Voldemorts, im Gegensatz zu seinen Eltern, überstanden hatte. Viele sind ihm auch dankbar, da er Voldemorts Schreckensherrschaft beendete. Ihm selbst ist dieser Ruhm sehr zuwider.

Ronald Bilius Weasley: Er ist Harrys bester Freund, seit Harry sich auf der ersten Reise nach Hogwarts neben ihn ins Zugabteil setzte. Wie alle in seiner Familie besitzt Ron feuerrote Haare und sehr viele Sommersprossen. Ansonsten ist er sehr groß und stolzer Besitzer einer langen Nase. Da er noch sieben andere Geschwister hat, ist das Geld in seiner Familie immer ein wenig knapp, weswegen er oft gebrauchte Sachen seiner Brüder benutzt. Er ist meist ein sehr loyaler Freund, hat aber oft damit zu kämpfen in Harrys Schatten zu stehen. Typisch für ihn ist seine Angst vor Spinnen und seine Fähigkeit unglaublich gut Zaubererschach zu spielen.

Hermine Jean Granger: Hermine ist die weibliche Unterstützung von Harry und Ron. Auffallend sind ihre braunen, buschigen Haare. Hermine ist keine Hexe, die Zauberer als Eltern hat. Ihre Eltern sind Nichtmagier, was rassistisch eingestellte Mitschüler immer wieder dazu veranlagt, sie als minderwertige Hexe abzustempeln. Allerdings ist Hermine alles andere als eine minderwertige Hexe; sie ist die Jahrgangsbeste in Hogwarts, da sie schon vor Schulbeginn die Schulbücher gründlich gelesen hat. Diese Art hilft ihr, Zauber schon früher auszuführen, als sie vom Lehrplan eigentlich vorgesehen sind. Ihr bester Freund bei Ratlosigkeit oder Ungewissheit ist die Schulbibliothek. Dementsprechend ist sie, vor allem zu Beginn, recht überheblich und sieht sich ihren Mitschülern durch ihr Wissen stark überlegen.

Rubeus Hagrid: Er ist der Wildhüter von Hogwarts. Dass er ungewöhnlich aussieht kann man nicht bestreiten. Da er ein Halbriese ist, ist er doppelt so hoch und fünfmal so breit wie ein normaler Mensch. Sein Gesicht ist versteckt hinter einem zotteligen, schwarzen Bart. Hagrid ist die erste Person aus der magischen Welt, die sich Harry als solche zu erkennen gibt, als er ihm den Brief aus Hogwarts überreicht und ihn über die magische Welt informiert. Er ist deshalb immer an Harrys Seite, wenn dieser ihn braucht. Auch liebt Hagrid Monster und ist felsenfest davon überzeugt, dass sie nicht bösartig sind. Deshalb besitzt er auch eine Menge fürchterlichen Kreaturen, ohne sich um gesetzliche Bestimmungen zu scheren. Allerdings ist Hagrid nicht bösartig - viel eher ein kleines Bisschen naiv. Gefühle sieht man ihm sofort an und er ist ein schlechter Lügner. In seiner kleinen Hütte am Rande des Schulgeländes, die er mit seinem riesigen Hund Fang bewohnt, bewahrt er alles auf, was er als Wildhüter braucht, wie beispielsweise seine überdimensionale Armbrust.