George Orwell - Farm der Tiere

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Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 20.08.2018

Schlagwörter

Farm der Tiere

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der Fabel "Farm der Tiere" des Schriftstellers George Orwell. Es wird der Handlungsstrang erzählt und auf den geschaffenen "Animalismus" eingegangen. Außerdem werden parallelen zur Bibel erörtert.

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Bei „Die Farm der Tiere“ handelt es sich um eine Fabel des Schriftstellers George Orwell, welche aufgrund des großen Erfolges auch verfilmt worden ist. Das Kernthema dieser Fabel ist die Erhebung der Farmtiere gegen die Farmer, da sie von diesen nicht gut behandelt werden. Den Tieren gelingt die Übernahme der Farm und somit das Ende der Unterdrückung durch den Menschen. Sie leben zunächst glücklich und gleichberechtigt auf der Farm, die sie fortan selbst bewirtschaften. Eines Tages beginnen jedoch die Schweine die Macht an sich zu reißen und schaffen eine Gewaltherrschaft, welche schlimmer ist, als je zuvor.

Handlungsstrang

Da die Farmtiere sich, aufgrund der Unterdrückung durch den Farmer, nicht mehr wohlfühlen, berufen sie Nachts in der Scheune, heimlich eine Versammlung ein. Dort schmieden sie Pläne zu einer Machtübernahme und Vertreibung der Farmer. Das Schwein „Old Major“, ein guter Rhetoriker, malt den Tieren eine rosige Zukunft aus, wenn es ihnen gelänge, die Unterdrückung durch den Menschen zu beenden. Kurz darauf stirbt Old Major und es scheint zunächst, als würde die angestrebte Rebellion nicht stattfinden.

Die Schweine sind klug und versuchen nach der Lehre von Old Major zu leben. Sie planen im Hintergrund die Rebellion der Tiere und taufen ihr Denksystem „Animalismus“. Den Tieren gelingt es Farmer Jones und dessen Knechte von der Farm zu verjagen und diese zu übernehmen. Sie vernichten daraufhin alle Symbole der Unterdrückung, wie Leinen, Ketten und Gerten und feiern ihren Sieg. Die Tiere genießen ihr freies Leben auf der Farm und benennen diese in „Farm der Tiere“ um.

Sie schaffen ihre eigenen Gebote. Die sieben Gebote des Animalismus, sind für die Tiere das, was für die Christen, die zehn Gebote in der Bibel sind. Sie heißen:

  1. Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
  2. Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
  3. Kein Tier soll Kleider tragen.
  4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
  5. Kein Tier soll Alkohol trinken.
  6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
  7. Alle Tiere sind gleich.

Die Tiere verrichten fortan die schwere Farmarbeit selbst. Dennoch gefällt ihnen das neue und freie Leben sehr. Zu Beginn fällt ihnen die Arbeit noch schwer, doch sie gewöhnen sich daran und werden immer besser und schneller, was eine gute Ernte zur Folge hat. Die Tiere sind nun Selbstversorger und darauf äußerst stolz. Am heiligen Sonntag arbeiten die Tiere nicht, sondern ruhen und genießen ihren freien Tag. Sie sind friedlich und sozial zueinander. Die Ernte wird gerecht geteilt und alles ist sehr harmonisch.

Eines Tages jedoch beginnen die Schweine, diese Harmonie zu zerstören, da sie ihre eigenen Interessen über die der anderen stellen. So beanspruchen sie beispielsweise die komplette Milch der Kühe und die Äpfel für sich und begründen dies damit, dass sie die Führer der Farm sind und gesund und stark sein müssen. Sie schüchtern die anderen Farmtiere damit ein, dass sie eine Rückkehr von Bauer Jones andeuten. Die Schweine verschaffen sich im Laufe der Zeit immer mehr Privilegien. Dies führt zu Neid und Streit zwischen den Tieren.
Auch innerhalb der Gruppe der Schweine kommt es zu Reibereien und letztlich zu einem eskalierenden Streit zwischen den Schweinen „Schnellball“ und „Napoleon“. Napoleons neun Hunde jagen Schnellball daraufhin von der Farm und er verfügt, dass die Farmleitung nun dem Schweinekomitee unterliegt. Er zwingt die anderen Tiere zu harter Arbeit und dem Bau einer Windmühle.
Die Schweine ähneln immer mehr den Menschen. Sie ziehen in das Farmhaus ein, wo der Zutritt für kein anderes Tier gestattet ist. Die nehmen sogar Handelsbeziehungen zu den Menschen auf, obwohl sie diese eigentlich verachten.

Nach einem harten Winter wird das Futter knapp. Die Schweine beschließen deshalb die Eier der Hennen zu verkaufen um Futter kaufen zu können. Diese wehren sich jedoch friedlich gegen die Herausgabe ihrer Eier. Die Schweine brechen den Widerstand der Hennen gewaltsam und drei Hennen kommen ums Leben. Auch die anderen Tiere würden gerne etwas gegen die grausamen Schweine unternehmen, trauen sich jedoch nicht. Die Lebensbedingungen werden im Laufe der Zeit für die Tiere, mit Ausnahme der Schweine, immer schlechter und ihre Situation scheint immer auswegloser.

Erst als das auf der Farm sehr beliebte, alte Pferd „Boxer“, von den Schweinen an einen Schlachter verkauft wird, weil dieser nicht mehr arbeiten kann. Napoleon hat inzwischen eine Republik ausrufen lassen und sich zum Staatspräsidenten wählen lassen. Er gewann die „Wahl“, weil es keinen Gegenkandidaten gab.
Die Farm hat sich im Laufe der Zeit insgesamt deutlich verändert, so leben, durch die Nachkommen der Tiere, viel mehr Tiere als ursprünglich auf der Farm. Die Mehrheit kennt Bauer Jones gar nicht mehr. Auch wenn die Lebensbedingungen auf der Farm für die Tiere hart sind, so erfüllt es sie dennoch mit Stolz, dass sie alleine in der Lage sind eine Farm zu betreiben und zu bewirtschaften. Auch das im Prinzip alle Tiere gleich sind, gefällt den Farmtieren gut. Da die Schweine sich immer mehr Privilegien herausnehmen, führt zu weiteren Spannungen.
Die Situation eskaliert völlig, als die Schweine eines Tages, beginnen Kleidung zu tragen, aufrecht zu gehen und sich wie Menschen zu verhalten. Dieses Verhalten steht im Widerspruch zu den sieben Geboten des Animalismus. Die Schweine sind sich dessen bewusst, und haben deshalb die sieben Gebote gestrichen und durch ein einziges neues Gebot ersetzt: „Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher“.

Die Schweine sind hingegen stolz auf ihre von Tieren betriebene Farm und präsentieren diese deshalb einigen Menschen, welche äußerst beeindruckt sind. Es folgt eine geschäftliche Annäherung der Schweine und der Farmer. Sie werden sich jedoch schon nach kurzer Zeit immer ähnlicher und kommen sich auch „persönlich“ näher.

Es handelt es sich um eine regelrechte Verbrüderung des Bösen. Die Schweine und die Menschen sind in ihrem Verhalten kaum noch voneinander zu unterscheiden. Die anderen Tiere erkennen, dass die Farm der Tiere, nur noch durch eine neue Rebellion gerettet werden kann, bei der die Schweine für immer von der Farm verjagt werden.