Farm der Tiere

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Klasse 9

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 30.05.2018

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Farm der Tiere

Zusammenfassung

Dieses Referat handelt von der Fabel Farm der Tiere von Autor George Orwell. Es werden die wichtigsten Inhalte und die Hauptcharaktere beschrieben. Außerdem wird auf die sieben Gebote des Animalismus eingegangen.

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Das Buch Farm der Tiere ist eine Fabel von dem Schriftsteller George Orwell. Das Buch wurde aufgrund des großen Erfolges später auch verfilmt. Der Inhalt des Buches ist die Erhebung der Farmtiere gegen die Farmer, welcher sie stets schlecht behandelt und ausgebeutet hat. Zunächst gelingt den Tieren die Übernahme und sie leben alle gleichberechtigt auf der Farm, doch dann beginnen die Schweine die Macht an sich zu reißen und erschaffen eine Gewaltherrschaft, welche schlimmer ist, als die unter den Farmern.

Beschreibung des Buches Farm der Tiere

Alle Tiere der Herrenfarm versammeln sich eines nachts heimlich in der Scheune. Hintergrund dieser Versammlung ist die Unterdrückung durch den Menschen zu überwinden. Der alte Eber namens „Old Major“ hält eine flammende Rede und alle Tiere hören ihm zu und lassen sich von ihm begeistern. Old Major ist rhetorisch begabt und malt allen Tieren der Farm eine wunderschöne Zukunft aus. Er ruft sie zur Rebellion auf. Kurz darauf stirbt Old Major jedoch und zunächst wirkt es so, als würde es nie eine Rebellion der Tiere geben.

Die intelligenten Schweine jedoch versuchen nach den Lehren Old Majors zu leben und planen im Hintergrund die Rebellion der Tiere. Sie nennen ihr neu geschaffenes Denksystem Animalismus. Einige Monate nach Old Majors Tod kommt es doch noch zur Rebellion. Alle Farmtiere jagen mit vereinten Kräften Bauer Jones und dessen Knechte von der Farm. Anschließend werden sämtliche Symbole der Gewalt und Unterdrückung, wie beispielsweise Ketten, Gerten und Peitschen vernichtet. Die Tiere feiern und genießen ihren Sieg. Der Gegenangriff von Menschen aus dem Nachbardorf kann erfolgreich abgewehrt werden. Fortan gehört die Farm allen Tieren zu gleichen Teilen, sie wird daraufhin in Farm der Tiere umbenannt.

Die sieben Gebote des Animalismus sind für die Tiere das, was für den Menschen die zehn Gebote der Bibel sind. Die sieben Gebote des Animalismus, nach denen alle Tiere der Farm stets leben sollen, lauten:

  1. Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
  2. Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
  3. Kein Tier soll Kleider tragen.
  4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
  5. Kein Tier soll Alkohol trinken.
  6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
  7. Alle Tiere sind gleich.

Alle Tiere der Farm genießen ihren Sieg zunächst sehr, auch wenn sie die harte und zahlreiche Arbeit auf der Farm nun selbst erledigen müssen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt ihnen dies jedoch immer besser und auch die Ernte fällt deutlich besser aus, als zunächst angenommen. Die Tiere sorgen für sich selbst und sich stolz auf ihren Erfolg. Am siebten Tag (Sonntag) wird nicht gearbeitet, sondern geruht. Auch dies ist eine weitere Parallelität zur Bibel. Die Tiere gehen sozial miteinander um und sorgen füreinander. So wird beispielsweise eine Koppel Als „Seniorenwohnsitz“ eingerichtet. Dort leben fortan Tiere, welche ein gewisses Rentenalter erreicht haben oder krank sind und nicht mehr arbeiten können.

Zunächst wird die gesamte Ernte brüderlich geteilt und das Leben auf der Farm ist harmonisch. Doch dann beginnen die Schweine damit, ihre eigenen Interessen, über die der anderen Farmtiere zu stellen. Sie beanspruchen die komplette Milch der Kühe sowie alle Äpfel alleine für sich. Die Schweine begründen ihre Handlungsweise damit, dass sie die Führer der Farm sind und ihre Aufgaben nur erfolgreich verrichten können, wenn sie gesund und stark sind. Die Milch und die Äpfel würden maßgeblich zu ihrer Gesundheit beitragen. Sie schüren Angst bei den anderen Farmtieren, indem sie auf eine Rückkehr von Bauer Jones hindeuten.

Das die Schweine sich immer mehr Privilegien verschaffen, führt schnell zu Spannungen unter den Tieren. Auch unter den Schweinen treten Spannungen auf. Die Situation zwischen den Schweinen Schnellball und Napoleon eskaliert und Schneeball wird von Napoleons neun Hunden von der Farm gejagt. Napoleon verfügt, dass die Leitung der Farm ab diesem Punkt an dem Schweinekomitee unterliegt, dessen Anführer er ist. Die anderen Tiere werden zu harter Arbeit gezwungen, sie müssen unter anderem eine Windmühle auf der Farm errichten. Dennoch geht es ihnen insgesamt nicht schlecht, da ausreichend Futter für alle vorhanden ist.

Die Schweine verschaffen sich immer mehr Privilegien. Sie ziehen beispielsweise in das Farmhaus um, was allen anderen Tieren untersagt ist und sie nehmen Handelsbeziehungen, zu den Menschen auf, obwohl sie diese hassen.
Der Winter ist hart, denn das Futter ist knapp. Die Eier der Hennen sollen in Folge dessen verkauft werden, um Korn kaufen zu können. Die Hennen weigern sich doch ihr Widerstand wird gewaltsam gebrochen. Drei rebellierende Hennen kommen hierbei sogar ums Leben. Viele andere Tiere sind inzwischen gegen die Schweine, trauen sich aber nicht etwas gegen sie zu unternehmen.

Die Schweine passen die sieben Gebote des Animalismus immer wieder ihren eigenen Bedürfnissen an. Die anderen Tiere sind hierüber entsetzt und sehen keinen Ausweg aus der Situation. Sie fügen sich in ihr Schicksal und arbeiten hart. Die Lebensbedingungen auf der Farm der Tiere, werden für alle Tiere, mit Ausnahme der Schweine immer härter.
Die Situation eskaliert, als das allseits beliebte alte Pferd Boxer von den Schweinen an einen Schlachter verkauft wird. Die Regierungsform auf der Farm ändert sich im Laufe der Zeit abermals. Sie wird zu einer Republik ausgerufen und Napoleon, welcher der einzige Kandidat war, zum Staatspräsidenten gewählt. Es leben inzwischen deutlich mehr Tiere auf der Farm, als zu der Zeit, als die Farm noch Bauer Jones gehörte. Doch nur die wenigsten von ihnen kennen die „Bauer – Jones - Zeit“ noch. Einige Tiere empfinden das Leben auf der Farm der Tiere trotz der Umstände als Privileg, da es sich bei der Farm um die einzige von Tieren allein betriebene Farm handelt. Das alle Tiere sind gleich Prinzip erfüllt sie darüber hinaus mit Stolz.

Die Situation eskaliert, als die Schweine sich plötzlich auch äußerlich wie Menschen verhalten. Sie tragen Kleidung und laufen aufrecht, dies steht im Widerspruch zu den sieben Geboten des Animalismus. Die sieben Gebote wurden jedoch von den Schweinen entfernt und durch ein einziges Gebot ersetzt: Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher.

Die Schweine präsentieren die von den Tieren betriebene Farm kurz darauf einigen menschlichen Farmern, welche allesamt sehr beeindruckt sind. Die Menschen und die Schweine kommen sich zunächst nur geschäftlich näher, jedoch eskaliert auch diese Situation bereits nach kurzer Zeit. Die Schweine und die Menschen werden einander immer gleicher und können von den anderen Tieren kaum noch auseinander gehalten werden. Dies ist mit einer Verbrüderung des Bösen gleichzusetzen. Die Farm der Tiere kann nur durch eine erneute Rebellion der anderen Tiere gerettet werden. Hierzu müssten die Schweine vertrieben werden.

Quellenangaben
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