Erörterung - Machen Schülerjobs Sinn?

Fach Fach

Klasse 10

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 12.05.2018

Schlagwörter

Schülerjob Taschengeld

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der Fragestellung ob es sinnvoll ist, dass Schüler sich ihr Taschengeld mit Schülerjobs aufbessern. Des weiteren wird erklärt, welche Art von Schülerjobs es gibt und was beachtet werden sollte.

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Sollten Jugendliche einen Schülerjob machen und welche Möglichkeiten gibt es?
Mit zunehmendem Alter von Kindern und Jugendlichen, nehmen auch deren Wünsche zu und oftmals reicht das von den Eltern gegebene Taschengeld nicht mehr aus. In solchen Fällen hilft dann in der Regel sparen, ein bewilligter Taschengeldvorschuss oder eine Finanzspritze von Verwandten. Wenn nichts der gleichen für den Schüler in Frage kommt, muss ein Schülerjob her. Bis ein solcher jedoch ausgeübt werden darf, muss sich der Schüler in Geld üben. Die meisten Schülerjobs haben ein Mindestalter von 16 Jahren. Zeitungen austragen dürfen hingegen bereits 14 Jährige. Da viele Kinder und Jugendliche nicht so lange warten möchten, nehmen Sie Aufgaben im privaten Rahmen an. Hierzu gehören beispielsweise Rasenmähen bei den Nachbarn, Babysitten, Nachhilfe geben usw., zu den klassischen Schülerjobs, gehören neben dem oben bereits angesprochenen Zeitungaustragen, auch Aushilfe im örtlichen Supermarkt bzw. Regalbefüller.

Wie wichtig sind Taschengeld und Lohn für Kinder und Jugendliche?

Ist es wirklich nötig, dass Schüler neben der Schule arbeiten gehen müssen, um sich ihre Wünsche erfüllen zu können. Es ist wichtig, dass Kinder den Umgang mit Geld lernen. Es gilt, je früher dies der Fall ist, desto besser. Es ist daher sinnvoll Kindern die Funktion des Geldes zu erklären, sowie sie mit den Münzen und Scheinen vertraut zu machen. Eine gute spielerische Möglichkeit hierzu bietet der klassische Kaufladen, mit diversen Waren, einer Kasse und dem Spielgeld. Des weiteren können und sollten Kinder auch möglichst früh zum „echten“ Einkaufen mitgenommen werden. Es ist sicherlich hilfreich, wenn sie an der Kasse auch selbst das ein oder andere Produkt auf das Kassenband legen und dem Kassierer das Geld für die Waren aushändigen sowie das Wechselgeld entgegennehmen. Dies alles sollte natürlich unter Aufsicht und Mithilfe zumindest eines Elternteils geschehen. Klappt das Einkaufen, so können etwas ältere Kinder, auch mal alleine etwas kaufen gehen. Eine gute Möglichkeit ist das Brötchenholen beim Bäcker. Backwaren sind nicht schwer zu tragen und auch nicht teuer, sodass das Kind also nicht mit viel Geld umherlaufen und umgehen muss. Derartige Übungen schulen das Verantwortungsbewusstsein des Kindes und stärken auch dessen Selbstbewusstsein, wieder eine Aufgabe der Erwachsenenwelt erledigen zu können.

Ist der Umgang mit Geld sowohl im privaten Umfeld als auch in der Schule hinreichend behandelt worden, so nimmt dieses einen immer größer werdenden Stellenwert im Leben des Kindes ein. Es hat eigene Wünsche, was es kaufen möchte. Dies sind in der Regel Spielsachen oder auch Süssigkeiten. Damit das Kind lernt selbstständig Entscheidungen zu treffen und auch im Umgang mit Geld sicherer wird, ist es wichtig, dass es regelmäßig Taschengeld bekommt. Taschengeld ist eine fest gelegte Geldsumme, die das Kind für einen gewissen Zeitraum von den Eltern bekommt. Die Besonderheit am Taschengeld ist, dass das Kind dieses zur freien Verfügung verwenden darf. Die Höhe des Taschengeldes und der Auszahlungszeitraum sollte dem Alter entsprechend gewählt und auch dementsprechend im Laufe der Zeit angepasst werden. Bei jüngeren Kindern ist es ratsam, das Taschengeld „portionsweise“ zum Beispiel wöchentlich auszuzahlen. Bei älteren Kindern, ist eine monatliche Auszahlung möglich und üblich. Jüngere kämen hiermit noch nicht zurecht und würden Gefahr laufen ihr gesamtes Taschengeld bereits am Monatsanfang auszugeben, da die Versuchung schöne Dinge einzukaufen für sie einfach noch zu groß ist und sie zu ungeduldig sind um zu warten. Während jüngere Kinder meistens das komplette Taschengeld ausgeben, legen manche der älteren Kinder und Jugendlichen ein Teil des Taschengeldes zurück und sparen dieses. Dies geschieht in der Regel, weil sie eine größere Anschaffung planen, für die das Taschengeld eines Monats nicht ausreicht oder weil sie zum Beispiel für den Führerschein sparen möchten. Insbesondere letzteres ist eine recht teure Angelegenheit.

Fazit: Aus oben genannten Gründen ist es durchaus sinnvoll, wenn ältere Kinder bzw. Jugendliche sich durch Arbeit in einem vernünftigen Umfang ein wenig zum Taschengeld dazu verdienen können.