Die Vorstadtkrokodile

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Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 26.06.2018

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Die Vorstadtkrokodile

Zusammenfassung

DIeses Referat befasst sich mit dem Kinderbuch "Die Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün. Dieser Kinderkrimi wurde im Jahre 1977 unter der Regie von Wolfgang Becker verfilmt. Sowohl das Buch und der Film waren erfolgreich. Das Referat stellt die Geschichte vor.

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Bei „die Vorstadtkrokodile“ handelt es sich um die Verfilmung des Kinderbuches „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün. Regie führte Wolfgang Becker. Der Film wurde im Jahre 1977 produziert und am 25. Dezember desselben Jahres erstmalig im Abendprogramm ausgestrahlt.

Handlung

Die Vorstadtkrokodile sind eine Bande von Kindern. Die Mitglieder dieser Bande bezeichnen sich als Krokodiler. Die Kinder und deren Familien kommen fast alle aus einfachen Verhältnissen. Die Hauptspielorte sind Bracht am Niederrhein und Umgebung.

Das Hauptquartier der Bande ist ein Lager, welches nach Art von einem Baumhaus errichtet worden ist. Dieses befindet sich in einem Wäldchen in der Nähe von Bracht. Die Bande ist viel in der Natur und Umgebung von Bracht unterwegs und legt die meisten Strecken mit dem Fahrrad zurück. Wer Mitglied bei den Vorstadtkrokodilen werden möchte, darf kein Feigling sein. Deshalb verlangt die Bande von potentiellen neuen Mitgliedern, dass sie eine Mutprobe als Aufnahmeprüfung absolvieren. Ein Beispiel für eine solche Mutprobe ist das Klettern auf das Dach eines alten Ziegeleigebäudes. Diese Mutprobe ist Zugleich der Beginn des Filmes „die Vorstadtkrokodile“. Das potentielle neue Bandenmitglied Hannes rutscht beim Abstieg von dem Dach ab und kann sich nur mit Mühe an der Dachrinne festhalten. Er droht abzustürzen und sich schwer zu verletzen. Die Vorstadtkrokodile haben keine Möglichkeit, Hannes zu retten. Es gibt zwar eine Leiter, doch diese ist viel zu kurz. Daraufhin fliehen die Vorstadtkrokodile und lassen Hannes alleine in seiner misslichen Lage zurück. Der neugierige Kurt, welcher im Rollstuhl sitzt, hat die Szene jedoch aus der Ferne mit seinem Fernrohr beobachtet. Dies ist Hannes‘ Glück, denn Kurt alarmiert die Feuerwehr, welche den Jungen im letzten Augenblick retten kann.

Der Vater von Hannes ist sehr wütend auf seinen Sohn. Er bestraft ihn mit Hausarrest und legt ihm auf, sich bei Kurt für seine Hilfe zu bedanken. Kurt und Hannes unterhalten sich über eine Einbruchsserie, die es kürzlich im Wohngebiet gegeben hat. Das Gespräch ist jedoch eher kurz und oberflächlich, da Hannes schnell wieder nach Hause gehen muss. In Hannes wächst der Wunsch, dass Kurt auch die anderen Bandenmitglieder kennen lernt. Er nimmt ihn mit zum Hauptquartier. Die anderen Krokodiler lehnen Kurt aufgrund seiner Behinderung jedoch ab, nur Maria scheint Kurt zu mögen. Sie und Hannes helfen ihm, in Abwesenheit der anderen Bandenmitglieder, ins das Baumhaus.

Einen Tag nach diesem Ereignis wird die Hütte von der Forstverwaltung abgerissen. Kurt macht den Vorschlag ein neues Hauptquartier auf dem Areal der alten Ziegelei zu bauen. Den Bandenmitglieder akzeptieren den Vorschlag, wissen zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht, dass Kurt das Lager der Diebe auf dem Gelände vermutet und deshalb gerne Zeit dort verbringen möchte. Direkt nach der Ankunft auf dem Gelände der alten Ziegelei, beginnt Kurt mit der Suche. Er stürzt einen abschüssigen Gang herunter und findet das Versteck der Diebe. Da er alleine nicht mehr von dort wegkommt, ruft er die anderen zur Hilfe. Gemeinsam überlegen sie, wer die Diebe sein können.

Die Nachbarschaft, insbesondere die Erwachsenen, gehen davon aus, dass die im in der Nähe befindlichen Ausländerquartier lebenden Ausländer, für die Einbruchserie verantwortlich ist. Dies entspricht jedoch nicht Kurts Beobachtungen. Er hat Jugendliche auf Mopeds beobachtet. Kurt hat den Verdacht, dass Egon, der große Bruder von Bandenmitglied Frank, einer der Einbrecher ist. Er deutet dies nur Vorsichtig an, doch es kommt dadurch zu einer Konfrontation zwischen Frank und Kurt. Da sich die Gruppe inzwischen für Kurt einsetzt, fühlt Frank sich vernachlässigt und ausgegrenzt.

Die Vorstadtkrokodile vermuten, dass die Diebe schnellstmöglich die Beute vom Gelände der alten Ziegelei wegschaffen wollen. Sie überlegen sich, wann ein guter Zeitpunkt hierfür wäre und kommen auf den Tag des Schulfestes und Vereinsfestes, an dem die meisten Dorfbewohner teilnehmen. Sie legen sich auf die Lauer und behalten mit ihren Vermutungen recht. Die Diebe tauchen auf dem alten Ziegeleigelände auf und versuchen die Beute mit ihrem Auto abzutransportieren. Allerdings sind auch die Ausländerkinder aufgetaucht und versuchen die Beute aus dem Auto zu stehlen.

Die Vorstadtkrokodile haben den Fall gelöst und befinden sich nun in einem Gewissenskonflikt. Eigentlich möchten sie Egon nicht verpetzen, weil er der Bruder, von Frank, einem Krokodiler ist. Andererseits möchten sie den Ausländerkindern helfen, welche nun für die Einbrecher gehalten werden, da ein Teil der Beute aus den Einbrüchen bei Ihnen gefunden worden ist. Kurts Eltern verzichten zunächst auf eine Anzeige, weil Egons Vater in der Gemeindeverwaltung arbeitet und sehr angesehen ist. Kurze Zeit später geraten Egon und Kurt in Streit. Egon greift den im Rollstuhl sitzenden Kurz an und verletzt ihn. Für seinen Vater ist dies Grund genug, Egon nun doch zu verraten und anzuzeigen. Kurt verzeiht Egon jedoch und verhindert die Anzeige. Die Einbrecher konnten zwischenzeitlich von der Polizei ermittelt und gefunden werden. Egon wird daraufhin verhaftet. Frank und Kurt versöhnen sich und Kurt wird ein vollwertiges Mitglied der Vorstadtkrokodile. Der Film endet mit der Sprengung der alten Ziegelei, welche von allen Bandenmitgliedern angesehen wird.

Der Film die Vorstadtkrokodile greift mehrere gesellschaftliche Probleme auf. Dies sind unter anderem die Diskriminierung von Behinderten, die Diskriminierung der Frau, sowie die Diskriminierung von Ausländern. Kurt wird am Anfang der Geschichte von den Bandenmitgliedern der Vorstadtkrokodile ignoriert und als er den Kontakt sucht, strikt abgelehnt. Dies liegt einzig und allein an der Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt. Ohne die Mithilfe von Hannes und Maria, hätte Kurt es nie zu den Vorstadtkrokodilen geschafft. Maria ist eine starke junge Frau. Dies wird deutlich, da sie zum einen körperlich größer als den Jungen in der Bande ist und außerdem sehr mutig ist. Lediglich Maria wird in der Geschichte als gleichberechtigt akzeptiert. Andere Frauen, wie Mütter, werden beispielsweise als Heimchen am Herd bezeichnet. Die Ausländer sind unbeliebt in der Nachbarschaft. Insbesondere die Erwachsenen verdächtigen sie, die Einbruchsserie begangen zu haben. Im Film können die Diskriminierungsopfer jedoch alle aus ihrer Rolle entkommen und die Probleme überwinden.