Die Leiden des jungen Werther

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Klasse 10

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 01.07.2018

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Die Leiden des jungen Werther

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt den Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" des deutschen Dichters und Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1774. Es findet eine Zusammenfassung des Inhalts statt.

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Die Leiden des jungen Werthers ist ein Briefroman der deutschen Schriftstellers und Dichters Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1774. „Die Leiden des jungen Werthers“ wurde sehr erfolgreich und gilt verantwortlich für den Durchbruch und die Berühmtheit von Johann Wolfgang von Goethe. Der Hauptcharakter ist der Rechtspraktikant Werther, der unglücklich in Lotte, eine bereits vergebene Frau, verliebt ist. Aus Verzweiflung über die Unerreichbarkeit seiner Angebeteten, begeht der junge Werther eines Tages Selbstmord.

Bereits im Jahre 1773 erzielte Johann Wolfgang von Goethe mit dem Drama Götz von Berlichingen einen großen nationalen Erfolg. Durch die Leiden des jungen Werthers gelang im auch europaweit der Durchbruch. Beide Werke gehören der Sturm und Drang Zeit an. Johann Wolfgang von Goethe verfasste die Leiden des jungen Werthers innerhalb von nur sechs Wochen. Die Erstausgabe des Buches wurde auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt und entwickelte sich innerhalb von kürzester Zeit zu einem Bestseller. Seit der Leipziger Buchmesse war Johann Wolfgang von Goethe in Deutschland berühmt und europaweit bekannt. Im Jahre 1787 erschien eine überarbeitete Fassung des Briefromans unter dem Titel die Leiden des jungen Werher.

Dieser Titel unterscheidet sich von dem der ursprünglichen Fassung lediglich im Genitiv s. Dieser Briefroman gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte. Johann Wolfgang von Goethe bringt kleine autobiografische Elemente in dem Roman unter, wie beispielsweise seine platonische Liebe zu Charlotte Buff, welche bereits mit einem anderen Mann zusammen war. Auch das tragische Ende des Hauptcharakters hat einen persönlichen Hintergrund. Karl Wilhelm Jerusalem, ein guter Freund Goethes, was in eine verheiratete Frau verliebt. Diese Frau war demnach für ihn unerreichbar. Dies trieb ihn in eine depressive Verzweiflung, welche letztlich zu seinem Selbstmord führte. Trotz der persönlichen Elemente und einer gewissen Nähe zur Realität ist die Leiden des jungen Werthers als fiktive Geschichte anzusehen. Die Handlung des Briefromans zieht sich über den Zeitraum von 04. Mai 1771 bis Heiligabend 1772.

Inhaltsangabe

Der junge Werther hat gerade seinen Heimatort verlassen und lässt sich zunächst im benachbarten Dorf „Wahlheim“ Garbenheim nieder. Die Gegend ist sehr ruhig und idyllisch. Werther verbringt viel Zeit in der freien Natur und genießt deren Schönheit. Er verarbeitet die Eindrücke seiner Spaziergänge in Zeichnungen. Bei einem solchen Streifzug lernt er eines Tages Amtmann S. kennen und freundet sich mit ihm an. Eine Einladung zu ihm nach Hause schiebt er jedoch auf und vergisst sie letztlich. Als er mit anderen jungen Erwachsenen zu einem Tanzvergnügen fährt, hält die Kutsche vor dem Amtsmann Haus und dessen Tochter Lotte steigt in die Kutsche ein.

Werther ist vom ersten Moment an in sie verliebt. Er nimmt seinen Mut zusammen und bittet sie auf der Tanzveranstaltung den zweiten Kontretanz mit ihm zu tanzen. Sie verspricht ihm daraufhin den dritten und Werther ist überglücklich über den Tanz mit Lotte. Werther erfährt jedoch noch am selben Abend von Albert, ihrem fast Verlobten. Werther und Lotte verbringen den weiteren Abend miteinander und beobachten vom Fenster aus ein Gewitter. Hierbei denken beide an die gleiche Ode „Frühlingsfeier“, welche von dem Dichter Klopstock verfasst wurde. Werther interpretiert das Zusammensein und die gleichen Gedanken als eine Art Seelenverwandtschaft und sucht fortan immer mehr Nähe zu Lotte.

Zu Beginn ist Werthers Beziehung zu Lotte ohne Zwang und eher platonischer Natur. Auch mit ihrem Partner Albert, freundet er sich zunächst an. Die beiden haben einige tiefgehende Gespräche und Diskurse zu den verschiedensten Themen. Während dieser Gespräche wird der Unterschied zwischen diesen beiden Persönlichkeiten immer deutlicher.
Auf der einen Seite befindet sich Werther, der sich häufig von seinen stürmischen Gefühlen leiten lässt und auf der anderen Seite steht Albert, der immer sehr besonnen ist. Werther realisiert, dass er seiner Zuneigung für Lotte nicht nachgeben darf, schon alleine aus Rücksicht auf Albert. Die Situation wird für ihn unerträglich und er verlässt fluchtartig den Ort, ohne sich von Lotte zu verabschieden. Lotte hat ihrer Mutter am Sterbebett versprochen, Albert zu heiraten. Als Werther dies erfährt, weiß er, dass er niemals eine Chance bekommen würde, mit Lotte zusammen zu kommen.

Werther sucht sich Arbeit bei einem Gesandten am Hofe. Er erkennt jedoch, dass er in einer derartigen Gesellschaft immer nur ein Außenseiter bleiben würde. Ihm gefällt die bornierte Enge der höfischen Etikette nicht und kann sich mit einem solchen Dasein nicht identifizieren. Bei einer adeligen Runde wird er vorsichtig herausgebeten, da die Gäste sich durch die Anwesenheit eines bürgerlichen sehr gestört fühlen. Werther wird vorgeworfen, sich seiner bürgerlichen Herkunft nicht genug bewusst zu sein und im Allgemeinen zu übermütig und forsch aufzutreten. Diese harsche Kritik von allen Seiten verletzt die Gefühle des sensiblen Werthers schwer. Er fühlt sich nach den Vorwürfen wie zerstört. Er bittet daraufhin um seine Entlassen bei Hofe, da ihm immer klarer wird, dass er nicht in diese Welt passt. Werther geht es in der nachfolgenden Zeit sehr schlecht, insbesondere als er erfährt, dass Lotte und Albert geheiratet haben. Nachdem einige Wochen vergangen sind, kehr er nach Hause zurück.

Die räumliche Nähe zu Lotte, veranlasst Werther dazu, diese zu besuchen. Es werden regelmäßige Treffen, in denen Lotte unbewusst mit Werthers Gefühlen und Neigungen kokettiert. Sie bietet ihm eine wahre Freundschaft an. Als im Dorf über die beiden geredet wird, bittet Lotte ihn, ein paar Tage zu warten, bis er erneut zu Besuch kommt. Dieser kann sich aufgrund seiner Gefühle für Lotte nicht an die „Frist“ halten. Beide werden bei dem Treffen von ihren Gefühlen füreinander überwältigt. Als Werther Lotte leidenschaftlich berührt und küssen will, zieht sich diese zurück, da sie Albert gegenüber ein schlechtes Gewissen hat. Um Lottes Ehe nicht zu gefährden, beschließt er sie nie wieder zu treffen. Da er weiß, dass er dies niemals aushalten könne, fasst er den Entschluss sich selbst das Leben zu nehmen. Er verfasst einen Abschiedsbrief an Lotte, indem er schildert, dass er fest daran glaubt, sie in einem anderen Leben wieder zu sehen. Anschließend schießt er sich mit einer von Alberts Pistolen in den Kopf. Am nächsten Morgen wird der tote Werther aufgefunden.