Die Frankfurter Buchmesse

Fach Deutsch

Klasse 10

Autor annaxlin

Veröffentlicht am 10.05.2018

Schlagwörter

Buchmesse Literatur Deutsch Buchpreis

Zusammenfassung

Ein kurzes Referat über die internationale Buchmesse in Frankfurt, die dort jedes Jahr im Herbst auf dem Messegelände stattfindet. Das Referat geht ganz kurz auf die Geschichte der Messe ein, größtenteils befasst es sich mit der Zielgruppe der Buchmesse und den Preisen die dort verliehen werden.

Kostenlose Tipps zum Erstellen eines guten Referates

Wir haben für Dich eine Zusammenfassung bereit gestellt, die dich anleitet ein gutes Referat zu schreiben.

Tipps anschauen

Die Frankfurter Buchmesse

Für alle Bücherliebhaber unter euch: haltet euch die Tage vom 10. Oktober bis 14. Oktober 2018 frei, denn an diesen Tagen findet die internationale Buchmesse in Frankfurt am Main statt. Damit ihr einen groben Überblick bekommt, was euch dort alles geboten wird und warum ihr im Herbst auf das Messegelände Frankfurts gehen solltet, stelle ich euch die Frankfurter Buchmesse nun vor.

1949 – also kurz nach dem Zweiten Weltkrieg – wurde die Frankfurter Buchmesse vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet. Dieser Verein ist zunächst einmal dafür da, die Interessen des Buchhandels zu vertreten. In diesem Zusammenhang veranstaltet er aber auch jährlich die Frankfurter Buchmesse.

Aber was ist eigentlich der Sinn dieser Veranstaltung?

In erster Linie dient die Buchmesse Verlegern, Buchhändlern, Autoren, Übersetzer, Illustratoren und allen anderen, die irgendwas mit Medien zu tun haben, ihr Angebot vorzustellen und nicht selten ergeben sich auch die ein oder anderen Geschäfte untereinander. So haben zum Beispiel junge Autoren die Möglichkeit Verleger auf sich aufmerksam zu machen und auch Übersetzer oder Illustratoren können neue Aufträge bekommen. Diese Geschäfte zwischen Unternehmen nennt man B2B-Geschäfte, das heißt Business-to-Business-Geschäfte.

Erst in zweiter Linie richtet sich die Veranstaltung an die Literaturfans, die Büchertipps bekommen sowie neue Bücher kennenlernen wollen und auf ihre Lieblingsautoren treffen wollen. Für sie gibt es zahlreiche Autorenlesungen und Poetry-Slam-Beiträge. Auf diesem Weg kann man die Verlagsbranche kennenlernen. Das breite Publikum hat nur an den letzten beiden Tage Zugang zur Messe. Einige von euch kennen dieses Prinzip vielleicht bereits von anderen Messen wie zum Beispiel der Gamescom, bei der Hersteller ihre neuesten Computerspiele präsentieren. Diese geht zum Beispiel immer von Dienstag bis Sonntag, aber nur Donnerstag, Freitag und Samstag sind die Besuchertage. Nebenbei nutzen aber auch Rundfunkanstalten wie das ZDF die Frankfurter Buchmesse als Produktionsort und zeichnen auf eigenen Bühnen Gesprächssendungen auf und übertragen diese per Livestreams ins Internet.

Statistiken zeigen, dass sich die Besucherzahlen in den letzten zehn Jahren immer auf dem gleichen Niveau bewegten. Es gab also keinen wirklich großen Anstieg, aber auch keinen Rückgang der Besucherzahlen. 2007 kamen insgesamt 283 Tausend Besucher auf die Buchmesse in Frankfurt, 2017 wurde sie von immerhin 286 Tausend Leuten besucht. Die Rekordzahl lag 2008 bei knapp 300 Tausend Besuchern.

Ein weiterer Punkt den ich noch ansprechen möchte, sind die diversen Preise, die bei der Frankfurter Buchmesse verliehen werden.

Der Preis, der politisch wohl die größte Bedeutung hat, ist der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Dieser Preis wurde bisher insgesamt 68 Mal vergeben, davon ging er 10 Mal an eine Frau. Unter anderem letztes Jahr, als er an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood ging.

Ein zweiter großer Preis, den man auf der internationalen Buchmesse als Schriftsteller verliehen bekommen kann, ist der Deutsche Jugendliteraturpreis. Er wird seit 1956 verliehen, wobei er bis 1981 als Deutscher Jugendbuchpreis betitelt wurde. Seit Einführung wurden etwa 2800 Bücher mit diesem Preis gewürdigt, wobei natürlich nicht alle Preisträger waren. Manche standen auch nur auf der Auswahl- bzw. Norminierungsliste. Preisträger für das beste Kinderbuch war letztes Jahr der schwedische Autor Jakob Wegelius mit seinem Buch „Sally Jones. Mord ohne Leiche“ und den Preis für das beste Jugendbuch erhielt 2017 Bonnie-Sue Hitchcock für ihr Buch „Der Geruch von Häusern anderer Leute“.
Neben diesen Preisen, die einen ernsthaften Sinn haben, gibt es auch die weniger ernst zu nehmenden Preise. Zum Beispiel gibt es den Preis für den kuriosesten Buchtitel des Jahres.

Ich für meinen Teil habe mir für dieses Jahr den Termin der Frankfurter Buchmesse schon in den Kalender eingetragen und denke, dass es Tage voller unerwarteter Bücher-Entdeckungen, inspirierender Autoren-Gespräche und toller Eindrücke werden. Vielleicht wollen sich ein paar von euch ja mir anschließen. 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!