Die fabelhafte Welt der Amélie

Fach Deutsch

Klasse 9

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 30.05.2018

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Die fabelhafte Welt der Amélie

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt den französischen Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie. Es werden sowohl dessen Inhalt als auch dessen Erfolge und gewonnene Filmpreise behandelt. Hierzu gehören beispielsweise mehrere Césars.

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Der französische Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie oder auch das märchenhafte Schicksal der Amélie Poulain stammt aus dem Jahre 2001. Regie führte der Franzose Jean Pierre Jeunet. Die Hauptrolle der Amélie wurde von der Schauspielerin Audrey Tautou verkörpert. Die Filmmusik wurde von Yann Thiersen komponiert. Sowohl der Film als auch dessen Soundtrack wurden ein weltweiter Erfolg. Der Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie spielte allein in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Summe von ungefähr 33 Millionen US Dollar ein und weltweit eine Summe von zirka 140 Millionen US Dollar.

Der Inhalt des Films die fabelhafte Welt der Amélie

Die Hauptfigur Amélie Poulain ist die Tochter eines Militärarztes und einer Lehrerin. Sie kommt in einem Vorort von Paris auf die Welt und wächst dort auf. Die Familienverhältnisse sind schwierig und nicht besonders innig und liebevoll. Darunter leidet die Tochter Amélie. Die Liebe der Eltern fehlt ihr sehr stark. Den einzigen körperlichen Kontakt zum Vater hat Amélie bei medizinischen Untersuchungen. Bei diesen ist sie immer sehr aufgeregt, was sich am deutlich erhöhten Herzschlag erkennen lässt. Dies führt jedoch zu einer schlimmen Fehldiagnose eines Herzfehlers. Infolge dessen wird es Amélie verboten auf eine öffentliche Schule zu gehen. Sie wird stattdessen zu Hause privat von Ihrer Mutter unterrichtet. Dies führt zu einer vollständigen Isolation von anderen Kindern und Menschen. Daraufhin schafft sich Amélie eine Fantasiewelt in die sie immer häufiger flüchtet.

Amélie besitzt einen Goldfisch, welcher für sie sehr wichtig ist. Das Tier, welches Pottwal heißt leidet jedoch an Depressionen und hat bereits mehrere Suizidversuche unternommen. Diese bestanden daraus, dass der Goldfisch aus seinem Goldfischglas gesprungen ist. Amélie reagiert auf einen solchen Selbstmordversuch des Goldfisches sehr hysterisch. Es entsetzt sie jedes Mal sehr, wenn sie ihren am Boden liegenden und nach Luft schnappenden Goldfisch Pottwal entdeckt. Diese Prozedur treibt ihre Eltern fast in den Wahnsinn.

Als sie es nicht mehr aushalten können, nehmen sie den Goldfisch heimlich an sich und setzen ihn in einem in der Nähe liegenden See aus. Nur eine kurze Zeit später stirbt Amélies Mutter. Sie wird vor Amélies Augen von einer Touristin erschlagen, welche unmittelbar danach Selbstmord begeht. Der Schock ist sowohl für Amélie als auch für ihren Vater sehr groß. Insbesondere letzterer kommt nicht über ihren Tod hinweg. Er zieht sich fast vollständig zurück und beschäftigt sich fortan mit dem Bau eines kleinen Mausoleums für die Urne seiner verstorbenen Frau.
Mehrere Jahre vergehen, dann zieht Amélie, als junge Erwachsene aus dem Hause ihres Vaters aus. Sie arbeitet als Kellnerin in einem Pariser Café.

Sie mag das schlichte Leben und es gelingt ihr gut Freude an den kleinen Dingen zu finden.
Am Todestag der englischen Prinzessin Diana entdeckt Amélie zufällig ein kleines Kästchen hinter einer lockeren Fliese ihres Badezimmers. In diesem befinden sie die Schätze eines kleinen Jungen. Das Kästchen und der Inhalt stammen aus den 1950er Jahren. Amélie fasst nach dem Fund den Entschluss den Besitzer des Kästchens ausfindig zu machen und es ihm zurückzubringen. An der Reaktion des Jungen bzw. inzwischen erwachsenen Mannes wollte sie ausmachen, ob sie ihr weiteres Leben damit verbringen soll, anderen Menschen zu helfen. Es gelingt Amélie den Besitzer Dominique des kleinen Kästchens zu finden. Dieser ist so gerührt, dass Amélie einen großen Gefallen an ihrer neuen Passion findet. Amélie stibitzt ihrem Vater einen Gartenzwerg und schenkt diesen einer Freundin. Diese arbeitet als Stewardess und geht mit dem Gartenzwerg auf Reisen.

Die Fotos lässt sie Amélies Vater zukommen, der daraufhin wieder neuen Lebensmut schöpft und selbst auf Reisen geht. Amélie ist von diesem Erfolg beflügelt und begeht zahlreiche weitere „gute Taten“. Im Laufe der Zeit trifft Amélie immer häufiger auf den Fotosammler Nino. Sie fühlt sich schnell zu ihm hingezogen, traut sich aber nicht, ihm ihre Gefühle zu offenbaren. Obwohl die beiden seelenverwandt zu sein scheinen. Sie lässt ihm immer wieder Botschaften zukommen, traut sich jedoch nie persönlich zu einem Treffen zu erscheinen. Erst als ihr Nachbar Maler Raymond sie dazu ermutigt, fasst sich Amélie ein Herz und spricht Nino persönlich an. Er erwidert ihre Gefühle und die beiden werden ein Paar. Hiermit endet der Film die fabelhafte Welt der Amélie.

Filmpreise für die fabelhafte Welt der Amélie

Der Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie gewann zahlreiche Filmpreise. Hierzu gehören sowohl nationale Preise als auch internationale Preise. Im Jahre 2002 gewann die fabelhafte Welt der Amélie unter anderem den französischen Filmpreis César in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Beste Filmmusik und Bestes Szenenbild. Des Weiteren war die fabelhafte Welt der Amélie in neun weiteren Kategorien nominiert. Beim europäischen Filmpreis ein Jahr zuvor gewann die fabelhafte Welt der Amélie in den Kategorien Bester europäischer Film, Beste Regie, Beste Kameraführung und den Publikumspreis für die Beste Regie.

Die Hauptdarstellerin Audrey Tautou war zusätzlich in der Kategorie Beste Darstellerin nominiert. Bei der Oscarverleihung im Jahre 2002 war die fabelhafte Welt der Amélie in fünf Kategorien nominiert, konnte jedoch keinen Oscar gewinnen. Da der Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie ein sehr erfolgreicher Kinofilm war und mehr als drei Millionen Zuschauer hatte, wurde ihm der Preis „Goldene Leinwand“ verliehen. Der Spielfilm die fabelhafte Welt der Amélie wurde unter die top 100 der bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts gewählt. Dies ist eine besondere Auszeichnung, da dieser Wahl eine Umfrage in der Bevölkerung zu Grunde liegt.

Nationale und internationale Kritik für die fabelhafte Welt der Amélie

Die fabelhafte Welt der Amélie war sowohl in Frankreich als auch international äußerst erfolgreich. Dies gilt für den Film ebenso, wie für dessen Filmmusik. Der Film erhielt daher sowohl im Inland als auch international stets gute Kritiken.