Das Parfum

Fach Fach

Klasse 10

Autor Larissa345

Veröffentlicht am 22.05.2018

Schlagwörter

Das Parfum Jean Baptiste Grenouille Personenkonstellation Bildungsroman Erzählperspektive

Zusammenfassung

Dieses deutsch Referat behandelt den Roman "Das Parfüm". Er gilt als Entwicklung- und Bildungsroman. Welche Bedeutung hat der Geruch ? Welche Erzählperspektiven gibt es ? Wie unterscheidet sich der Roman zum Film ? Und die zentrale Szene in der Höhle des Plomb du Cantal.

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Entwicklungs- und Bildungsroman

Unterschiedliche Deutungen der Romangattung in der Literaturkritik

  • Süskinds Roman als parodistisches Spiel mit der traditionellen Form des Entwicklungs- und Bildungsromans

  • Übereinstimmungen mit dem Aufbauschema des Bildungsromans. , aber schroffe Abweichungen am Ende durch die Selbstzerstörung Grenouilles .

  • Statt Begegnung mit Frauen als Bildungserlebnis Mädchenmord als Selbstfindung . Statt Bildung durch Theaterbesuche inneres Welttheater in der Höhle des Plomb du Cantal. Statt Bildung am Adelshof Täuschung der wissenschaftlichen Öffentlichkeit

  • Ausschließlich olfaktorische Erfassung der Welt , keine Integration in die Gesellschaft

  • Regelmäßige Reflektion über den erzielten Bildungsstand , Überheblichkeit und
  • Größenwahn.

Bedeutung : Der Geruch

  • Die Verbindung
  • Lebensinhalt Grenouilles
  • Defizit
  • Erinnerungen
  • Ausgleich
  • Körpergerüche verschleiern
  • Verführungskraft (Erotik)

Erzählperspektive

  • Kommentierend & wertend
    ein Mann , der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Geestalten nicht armen Epoche gehörte
  • Auktorialer , allwissender Erzähler
  • Zu Beginn Einführung in die Geschichte
  • Überblick über die Lebensumstelle
  • Liefert Hintergrundwissen

Unterschiede zum Film

  • Auffäligkeiten (unterschied Roman)
  • Erzähler
  • auktorial /allwissend)
  • Gefühlswelt
  • Aufenthalt (Höhle) dauer nicht erwähnt
  • Fluidum vitae fehlt (forscher)
    nicht so ausführlich
  • Stellvertretend für Grenouille
  • Zitat
  • Sehr verkürzt
  • Umsetzung  nicht gelungen
  • Eichinger Film —- kein Tykwa Film
  • Zu hohe Erwartungen durch das Buch
  • Anderer Charakter
  • Schwerpunkt auf dem Geruchssinn (Anfang Ende)
  • Abschweifung vom Buch (Vorblende aufs Finale)
  • Schwierigkeit (Ersatzlösung für den Geruch)
  • Kino stößt an seine Grenzen
  • Bedient sich nur zwei Sinnen

Im ersten Teil des Romans befinden wir uns in der Kindheit und Jugend des Protagonisten. Der kleine Jean -Baptiste Grenouille wird am Stand des Fischmarktes geboren. Nachdem seine Mutter ihm dem Tode überlassen hat und verhaftet wurde wird er von einer Amme gepflegt. Hier wird deutlich , dass Grenouille einen starken Überlebenwillen hat. Jedoch wechselt er diese oft , weil ihn keine länger behalten möchte. In seiner Jugend wird Grenouille dem Gerber Grimal verkauft und arbeitet für Ihn. Der Gerber beutet ihn aus. Er sucht nach seinem Lebensziel und bildet seine handwerklichen Fähigkeiten aus. Im ersten Teil des Buches geschieht auch der erste Mädchenmord. Später beginnt er eine Lehre beim Pardümeur Baldini.

Im zweiten Teil beginnen die Wanderjahre. Er baut eine Distanz zu seiner Vergangenheit auf. Also flüchtet er ganz weit weg. Bis auf den weit entfernten Plomb du Cantal. Dort ist er auf der Suche nach seiner Identität. Es spielt sich ein Seelentheater in der Höhle ab. Grenouille forscht nach seinem Geruch. Anschließend hält sich nach 7 Jahren Aufenthalt beim Marquis de la Taillade Espinasse. Auf dem Weg zurück ins Leben folgt eine äußere Anpassung an die Gesellschaft.

Der dritte Teil ist die Zeit der Vollendung. Sein Ziel ist die Herstellung des absoluten Duftes. Jean-Baptiste perfektioniert die Kunst der Enflourage. Es folgen 25 Morde an den Jungfrauen um den Duft zu erschaffen. Die Massenverführung in Grass folgt seinem großen Ziel von allen Menschen geliebt zu werden und Macht zu haben.

Im vierten Teil und letzten Teil erfolgt die Selbstzerstörung Grenouilles. Durch die Wanderung nach Paris kehrt er zu seinen Ursprüngen zurück. Sein letztes Ziel die vollständige Beseitigung seiner selbst durch Kannibalismus. Jean Baptiste liefert sich an das Gesindel aus.

Zentrale Szene

Die Lebensphase Grenouilles auf dem Berg ist eine Selbstfindungsphase. Der Berg nennt sich Plob du Cantal und es handelt sich um einen 2000 Meter hohen Vulkan. In dem Roman wird gesagt , dass Grenouille an einem Ort lebt , wo zuvor noch nie ein Lebewesen war. Er lebt auf dem Vulkan wie ein Tier. Den Stollen indem er lebt , sieht er als heilig wegen der Totenstille , die er als sehr angenehm befindet. Jean Baptiste ist fern ab der Zivilisation und meidet den Kontakt zur Gesellschaft. Er lebt 7 Jahre dort. Er ernährt sich von allem möglichen.

Nicht nur tote Tiere , Gras , Moos und Beer stehen auf dem Speiseplan , sondern auch trockene Flechten und er trinkt aus einem flachen Bach. Der wichtigste Zeitpunkt in der Höhle ist der , wo Grenouille einen Traum vom Nebel hat , den er als seinen geruch wahrnimmt. Er versucht in der Höhle seinen Geruch zu erfassen . Er scheitert jedoch. Daraufhin zieht er weiter nach Montpellier. Nach den vielen Jahren im Vulkan haben diese vielen Jahre seine Spuren hinterlassen. Er wird als sehr ungepflegt beschrieben.

Seine bereits sehr alten Kleider sind verschlissen und die ungepflegte Haut fällt in Fetzen ab. Die ungeschnittenen und ungekämmten Haare sind beinahe Knielang. Seine Finger und Fußnägel werden mit Vogelkrallen verglichen.

Personenkonstellation

Der Parfümeur Baldini erkennt das Talent in Grenouille und stellt ihn als seinen Lehrling ein. Er zeigt dem noch unerfahrenen aber talentierten Jungen die Grundlagen des Handwerks. Erst durch Grenouille wird der momentan unerfolgreich ist , zum reichsten Parfümeur der Gegend. Außerdem einer der erfolgreichsten Hofliferanten. Baldini ist bekannt dafür ein Gegner der Idee der Aufklärung zu sein. Er hält an den alten Traditionen fest. Nachdem Grenouille den Parfümeur verlässt und weiterzieht stürzt das Haus und seiner selbst (Baldini) in die Seine. Dies kann man als das Ende seines Erfolges interpretieren.

Der Taillade-Espinasse gehört dem Adel an und versucht sich als Wissenschaftler. Er benutzt Grenouille als lebenden “Beweis” für seine Fluidum-letale Theorie. Hier findet er in die Gesellschaft zurück und lernt sich menschlich zu verhalten. Der Taillade-Espinasse gilt als Parodie der Aufklärung und löst sich , nachdem Jean Baptiste Grenouille verschwindet in Luft auf.