Charakteristik des Lehrers aus „Jugend ohne Gott“

Fach Deutsch

Klasse 12

Autor aschi2403

Veröffentlicht am 02.08.2018

Schlagwörter

Jugend ohne Gott Buch Charakteristik Leitfragen

Zusammenfassung

Dieses Referat charakterisiert den Lehrer aus dem Roman aus dem Genre der Kriegsliteratur "Jugend ohne Gott" Dazu werden bestimmte Leitfragen verwendet und dann die Antworten mit passenden Zitaten aus dem Buch belegt.

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Charakteristik des Lehrers:
Er ist weniger rassistisch als die meisten Menschen, jedoch auch feig, da er dies kaum öffentlich zeigt.

Zitat zur passend zur Charakteristik des Lehrers
„Ja, vielleicht hat Annies Mama recht. Die Männer sind verrückt geworden, und die nicht verrückt geworden sind, denen fehlt der Mut, die tobenden Irrsinnigen in die Zwangsjacken zu stecken. Ja, sie hat recht. Auch ich bin feig.“ – S.20

Inwiefern passt er sich dem System an/nicht an?
Er ist zwar nicht Rassistisch, jedoch muss er dies eher verheimlichen, da er sonst seinen Beruf verlieren könnte. Passend zur Zeit des Nationalsozialismus als sich nur wenige gegen das System wehrten da sie Angst vor den daraus folgenden Konsquenzen hatten.

Zitat um die Theorie zu belegen
„Was schreibt denn da der N? „Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul.“ – Zu dumm! Also das streich ich durch! Und ich will schon mit roter Tinte an den Rand schreiben:
„Sinnlose Verallgemeinerung! ‟ – da stocke ich. Aufgepasst, habe ich denn diesen Satz über die Neger in letzter Zeit nicht schon mal gehört? Wo denn nur? Richtig: er tönte aus dem Lautsprecher im Restaurant und verdarb mir fast den Appetit. Ich lasse den Satz also stehen, denn was einer im Radio redet, darf kein Lehrer im Schulheft streichen.“ – S. 3

„Aber wartet nur, Freunde! Ich werde mir wegen euch keine Disziplinarstrafe zuziehen, geschweige denn mein Brot verlieren – nichts zum Fressen soll ich haben, was? Keine Kleider, keine Schuhe? Kein Dach? Würde euch so passen! Nein, ich werde euch von nun ab nur mehr erzählen, dass es keine Menschen gibt, außer euch, ich will es euch so lange erzählen, bis euch die Neger rösten! Ihr wollt es ja nicht anders!“ – S. 8

In welche Schwierigkeiten kommt er?
Nach seiner Aussage über die Neger wird er vom Vater des N bedroht und dieser beschwert sich auch beim Direktor über ihn. Auch die Schüler möchten ihn nichtmehr als Lehrer haben.

„Der Direktor hatte mich rufen lassen. „Hören Sie‟, sagte er, „es kam hier ein Schreiben von der Aufsichtsbehörde. Ein gewisser Bäckermeister N hat sich über Sie beschwert, Sie sollen da so Äußerungen fallen gelassen haben.“ – S. 6

Nachdem er im Gericht die Wahrheit über das Kästchen sagt, verliert er seinen Job und er riskiert, angeklagt zu werden.

„„Ich mache den Herrn Zeugen darauf aufmerksam, dass er sich über die Konsequenzen seiner interessanten Aussage keinerlei Illusionen hingeben soll. Die Staatsanwaltschaft behält es sich vor, Anklage wegen Irreführung der Behörden und Diebstahlsbegünstigung zu erheben.““ – S. 58

Wodurch macht er sich schuldig?
Im militärischen Zeltlager öffnet er das Kästchen des Z um sein Tagebuch zu lesen und um den Brief zu lesen, den der Z am Vorabend erhalten hat. Das Kästchen kann er nicht erneut verschließen, da es kaputtgegangen ist, somit merkt der Z das es jemand geöffnet haben muss. Er beschuldigt den N und da in seinem Tagebuch steht, dass er jeden umbringt der es anfasst, glaubt jeder, dass der Z den Mord begangen hat. Er gibt dies später sogar zu, da er glaubt, dass Eva die Schuldige ist und er sie decken möchte.
Diesen Fakt, dass nicht der N, sondern er selbst das Kästchen öffnete, verschweigt er zuerst, jedoch gibt er später alles zu und wird dadurch wegen Irreführung der Behörden angeklagt.

„„Jenes Kästchen, in welchem das Tagebuch des Z lag, erbrach nicht der N.‟
„Nicht der N? Sondern? ‟
„Sondern ich. Ich war es, der das Kästchen mit einem Draht öffnete. ‟“ S. 57

Welche Einstellung zu Gott hat er?
Er war als Kind gläubig aber eines Tages verlor seinen Glauben, da er nicht begreifen konnte, dass Gott einen Weltkrieg zulässt.

„Es war im Krieg, da habe ich Gott verlassen. Es war zuviel verlangt von einem Kerl in den Flegeljahren, dass er begreift, dass Gott einen Weltkrieg zulässt.“ – S. 21

Nach dem Gespräch mit dem Pfarrer glaubt er teilweise an Gott, jedoch im negativen Sinn.
„Er schweigt. Er trinkt bedächtig seinen Wein aus. Dann sieht er mich wieder groß an: „Gott ist das Schrecklichste auf der Welt.““ – S. 24

Quellenangaben

“Jugend ohne Gott” Roman