Aufstieg des Bösen

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Klasse 9

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 26.06.2018

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Aufstieg des Bösen

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt den Film Hitler - Aufstieg des Bösen aus dem Jahre 2003. Dieser Film erzählt die Lebensgeschichte von Adolf Hitler von dessen Kindheit bis zur vollständigen Machtergreifung. Es wird sowohl der Privatmensch als auch der Führer vorgestellt.

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Bei Hitler – Aufstieg des Bösen handelt es sich um eine Filmbiografie unter der Regie von Christian Duguay. Der Film ist eine kanadisch – US – amerikanische Produktion aus dem Jahre 2003. Der Film erzählt die Lebensgeschichte von Adolf Hitler, welcher im Film von dem Schauspieler Robert Carlyle verkörpert wird.

Die Handlung des Films beginnt mit Adolf Hitlers Kindheit in Österreich. Es wird unter anderem erzählt, wie der Junge Adolf Hitler als Kind unter seinem gewalttätigen Vater litt. Des Weiteren wird erwähnt, dass Adolf Hitlers Vater bereits früh verstarb, was für den Jungen nicht einfach zu verarbeiten gewesen ist, trotz der teilweise gewalttätigen Handlungen gegen ihn. Adolf Hitler interessiert sich seit seiner Jugend für Kunst und Kultur. Er strebt nach der Schule die Aufnahme in eine Kunstakademie an. Adolf Hitler erreicht dieses Ziel jedoch nicht, da er die Aufnahmeprüfung der Kunstakademie nicht besteht. Zu dieser Zeit verliert er seine Mutter, die an den Folgen einer Brustkrebserkrankung stirbt. Angela Hammitzsch soll sich nach dem Tod seiner Mutter um Adolf Hitler kümmern. Dies misslingt jedoch. Einige Zeit später wird Adolf Hitler in Wien obdachlos. Während dieser Zeit entwickelt sich sein Hass gegen Juden. Dieser breitet sich im Laufe der Zeit auch gegen die Kommunisten aus.

Judenhass ist zu der Zeit innerhalb von Wien bereits allgegenwärtig. Der sich in einer ausweglosen Situation befindende Adolf Hitler lässt sich von der gesellschaftlichen Wut leiten. Im Weiteren Verlauf erzählt der Film die Geschichte von Adolf Hitlers Jugend, welche er in Wien und in Linz verbracht hat. Darüber hinaus werden auch dessen Erfahrungen als junger Soldat im ersten Weltkrieg erläutert. Bei diesem Einsatz, erleidet Adolf Hitler bei einem Gasangriff mit Senfgas in Belgien, schwere Verletzungen, die fast zu seiner Erblindung führen. Er verbrachte nach diesem Angriff viel Zeit in einem Lazarett in Pasewalk. Nachdem Adolf Hitler sich langsam von den Folgen des Gasangriffes erholt hat, erfährt er noch im Lazarett von der Novemberrevolution sowie der Kapitulation Deutschlands.

Er entscheidet sich dazu, eine politische Laufbahn anzustreben. Er wird Redner der DAP, welche später zur NSDAP wird und wird später zu deren Parteivorsitzenden.

Adolf Hitler wird innerhalb kurzer Zeit sehr bekannt und beim Volk populär. Die Berichte der Zeitung Völkischer Beobachter sowie Symbole wie das Hakenkreuz, den typischen Hitlerbart und auch der Hitlergruß popularisieren die Macht Adolf Hitlers. Er lernt wichtige Persönlichkeiten, wie beispielsweise Hermann Göring kennen und bringt sie dazu, sich ihm anzuschließen. Doch Obwohl Adolf Hitler viele Anhänger gewinnt, welche ihm treu ergeben sind, findet ein Hitlerputsch statt, welche jedoch scheitert. Für Adolf Hitler bedeutet der Putschversuch eine große menschliche Enttäuschung, welche ihn zu einem Selbstmordversuch veranlasst. Helene Hanfstaengl gelingt es, Adolf Hitler von den Selbstmordgedanken abzubringen. Kurze Zeit später, wird er vor Gericht gestellt.

Adolf Hitler, der rhetorisch sehr geschickt und überzeugend sein kann, gelingt es ein relativ mildes Strafmaß zu erhalten. Er wird vom Gericht zu fünf Jahren Haft in der Justizvollzugsanstalt Landsberg verurteilt, jedoch bereits nach neun Monaten begnadigt. Während seiner Haft in Landsberg verfasst Adolf Hitler sein Buch mit dem Titel „Mein Kampf“. Adolf Hitlers milde Haftstrafe lag unter anderem daran, dass er beim Gericht national Gesinnte „Verbündete“ hatten, welche ihn heimlich Respekt und Bewunderung zollten. Dies war innerhalb der Haftanstalt nicht anders.

Der Film geht auch auf die private Seite von Adolf Hitler ein. Es wird unter anderem seine Beziehung zu seiner Nichte Geli Raubal thematisiert. Diese endet jedoch mit dem Selbstmord seiner Nichte. Einige Zeit später wird Eva Braun die neue Frau an Adolf Hitlers Seite.

Einige Zeit später bekommt Hitler die deutsche Staatsbürgerschaft. Es wird sein politischer Aufstieg zum Führer und Reichskanzler thematisiert. Weitere wichtige Szenen im Film sind der Reichstagsbrand und das Ermächtigungsgesetz sowie dessen Verkündung in der Krolloper.

Der Film Aufstieg des Bösen endet auf dem Höhepunkt des politischen Erfolges von Adolf Hitler, mit dessen Vollendung der Machtübernahme der NSDAP nach dem Tod des Reichspräsidenten Hindenburg im Sommer 1934. Im Abspann des Films werden Bilder des Polenfeldzuges gezeigt. Außerdem wird auf die Massenvernichtung eingegangen, indem Leichenberge in Konzentrationslagern eingeblendet werden. Des Weiteren werden Zahlen und Fakten des zweiten Weltkrieges genannt. Hierzu gehören die Anzahl der gefallenen Soldaten, sowie die Anzahl der getöteten Zivilisten sowie die Zahl der ermordeten Juden.
Sowohl die erste als auch die letzte Einstellung des Filmes zeigen folgendes Zitat: „Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!“.

Drehorte und Fakten zum Film „Aufstieg des Bösen“

Die Drehorte von „Aufstieg des Bösen“ waren hauptsächlich Prag und Wien. Obwohl der Film größtenteils in München spielt, war München keine Produktionsstätte des Films. Die Hauptrollen wurden von den Schauspielern Friedrich von Thun, Peter O’Toole, Liev Schreiber und Robert Carlyle gespielt. Robert Carlyle spielte die Titelrolle des Adolf Hitler. Die Rolle wurde zuvor dem Schauspieler Ewan McGregor angeboten, dieser lehnte es jedoch ab Adolf Hitler zu verkörpern.

Der Filmtitel sollte ursprünglich nicht „Aufstieg des Bösen“ sein, sondern Hitler: die frühen Jahre. Dies stieß jedoch auf große Kritik, da es Sorge gab, dass Adolf Hitler in diesem Film nett und sympathisch wirken könnte. Daraufhin wurden sowohl der Titel des Films, als auch einige Passagen innerhalb des Drehbuchs zum Film umgeändert.
Obwohl der Film hauptsächlich auf wahren Begebenheiten beruht, sind einige Szenen im Leben von Adolf Hitler frei erfunden. Des Weiteren gibt es im Film einige Ungenauigkeiten und auch Fehler, welche oft in der Zeit liegen. Die zahlreichen Fehler, sorgten dafür dass der Film oft kritisiert wurde. Dennoch war der Film Hitler – Aufstieg des Bösen in den Kinos recht erfolgreich.