Aquis Submersus - Theodor Storm

Fach Deutsch

Klasse 13

Autor Eminasazic

Veröffentlicht am 31.08.2018

Schlagwörter

Aquis Submersus im Wasser versunken Theodor Storm

Zusammenfassung

In diesem Referat wird die historische Novelle "Aquis Submersus" von Theodor Storm bearbeitet. Das Werk zählt zur Epoche des bürgerlichen Realismus und trägt seine Merkmale. Religion, Aberglaube und Karma sind hier vereinigt.

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Storm gilt als einer der bedeutensten Vertreter seiner Zeit. Mit seinen Novellen "Aquis Submersus" und "Der Schimmelreiter" hat er die Themen wie Religion und Aberglaube, Karma und Alltag, bearbeitet. Auch die einfachen Bürger seiner Zeit und ihre Probleme waren sein Antrieb, solche Werke zu schreiben. Den Druck auf die Individue der Gesselschaft wollte er mit seinem Schreiben reduzieren und das schaffte er auch. Er dringte in die Mengen mit seinem Themen und das machte ihn auch zu einem der besten Verteter des bürgerlichen Realismus. Die Liebesträgodie "Aquis Submersus" ist natürlich weit vom Realen entfernt und sie endet schließlich mit dem Tod eines Unschuldigen. Die Novelle hat auch autobiografische Linien, weil der Sohn vom Autor auch zu ertrinken drohte - in Alkohol. 

Schriftsteller

T. Storm wurde 1817 in Husum geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt. Seine ersten Gedichte schreibte er mit 15 Jahren. Er lernte antike Poesie in der Schule, wo er auch seine ersten Prosatexte verfasste. Er studierte Jura in Berlin und im Jahr 1843 wurde er Rechtsanwalt. Er verließ seine Heimat wegen der dänischen Besetzung, aber kehrte im Jahr 1852 zurück. Er gilt als bedeutenster deutscher Novellist und seine Werke waren real, dramatisch, alltäglich und tragisch. Man könnte sagen, dass er für die Menge schreibte. Seine Novellen begründeten besonders seinen Ruhm und viele seiner Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seine wichtigste Novelle "Der Schimmelreiter" ist mehrmals verfilmt und wird sehr häufig als Lektüre in dem Deutschunterricht verwendet. 

Das Werk

Aquis Submersus spiegelt die Spannung zwischen verschiedenen Gesselschaftsschichten ab. Man kann dieses Werk in zwei Teile einteilen. Der erste ist die Erzählung oder das "Intro", wobei der zweite Teil die Haupthandlung des Werkes erzählt. Das Tagebuch wird als Mittel der Erzählung genutzt. Gekennzeichnet wird die Handlung mit der Liebe der Hauptperson mit Katharina und ihrer Kindheit. Nachdem die Hauptperson seine Liebste nicht findet, beginnt er ein neues Leben, ohne sie. Das zweite Heft spiegelt sein neues Leben, voller Katastrophe, ab. Die Handlung endet damit, dass die Hauptperson auch in seiner Stadt vergessen wird. Zwei Ebenen machen das Werk besonders - die Erzählung des Autors und die Erzählung des Malers (Hauptperson). 

Bürgerlicher Realismus

Die Werke aus dieser Zeit befassen sich meistens mit dem einfachen Mensch, der Gesellschaft und den Verhältnissen zwischen den Schichten. Dieser Realismus wird auch poetischer Realismus genannt und es beschäftigt sich nur mit dem Bürgertum. Die Themen dieser Werke sollen zeigen, dass nur Religion etwas Positives in das Leben der Bürger reinbringen kann und, dass man wegen Unmoral bestraft wird. 

Inhalt

Der Kunstmaler Johannes, kehrt nach langer Zeit in seine Heimat zurück. Er wollte den Hernn Gerhardus besuchen, aber statt ihm, trifft er nur den Sohn Junker Wulf und Hofhalter Dietrich. Der Sohn überträgt dem Kunstmaler die Nachricht, dass der Herr Gerhardus gestorben sei. Junker Wulf wollte, dass der Kunstmaler seine Schwester Katharina, welche der Kunstmaler schon seit Kindheit kennt, malt. Auf Grund der Heirat einer Frau, ist es auch sehr üblich, sie zu malen, weil sie die Familie verlässt. Die Chemie zwischen dem Maler und Katharina stimmte von Anfang an und sie nährten sich immer näher zu einander. Katharina muss Junker von Risch heirater, der Widersacher von Johannes war. Gemeinsam mit ihr besuchte er die Ahnengalerie, wo sie das Bild von einer alten Verwandte vorfinden, welches Schicksal tragisch endete. Diese hat ein Kind von einem anderen Mann, vor ihrer Hochzeit bekommen. Katharina hatte Angst. Ihr drohte das gleiche Schicksal. Sie ist in den Ehemann nicht glücklich und bittet Johannes, dass er ihr hilft. Junker Wolf erfuhr davon und drohte Johannes mit dem Tod, aber seine Liebe war stärker und er hält um Katharinas hand an. Weil er aus einem niedrigeren Stand kommt, war die Heirat zwischen den beiden nicht möglich. Er hatte den Plan, nach Holland zu gehen und ein angesehener Maler zu werden, damit er später Katharina haben kann. Nach einigen Jahren in Holland, kehrte er in seine Heimat zurück, doch Katharina war da nicht zu finden.