Agnes von Peter Stamm

Fach Deutsch

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 02.07.2018

Schlagwörter

Agnes Peter Stamm

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt den in 36 Kurzkapiteln geschriebenen Roman "Agnes" des deutschen Schriftstellers Peter Stamm aus dem Jahre 1998. Es werden die Hauptpersonen und wesentlichen Punkte der Handlung erklärt.

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Bei „Agnes“ handelt es sich um einen Roman, welcher von dem deutschen Schriftsteller Peter Stamm im Jahre 1998 verfasst und veröffentlicht worden ist. Der Roman verwendet einen Erzähler, welcher die Liebesgesichte zwischen dem, namentlich unbekannten, Ich – Erzähler und der Physikerin Agnes wiedergibt. Der Roman besteht aus 36, zum Teil sehr kurzen, Kapiteln, welche den Anfang, die Entwicklung sowie das Ende der Liebesgeschichte erläutern. Hierbei gehen die Kapitel auf die Themen Liebe, Nähe, Distanz, Freiheit, Verantwortung und Tod ein.

Kapitelübersicht und Inhaltsangabe

  1. Der Anfang des Romans gibt direkt eine wichtige Information, zu dessen Ende. Der Roman beginnt mit den Worten „Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet“. Der Erzähler behauptet, dass die Physikerin Agnes tot sei und die gemeinsame Geschichte, welche vor neun Monaten in der öffentlichen Bibliothek von Chicago begann, dafür verantwortlich sei.
  2. Der Erzähler trifft Agnes erstmalig im April. Er arbeitet in der Bibliothek an seinem Sachbuch zu amerikanischen Luxuseisenbahnen. Agnes sitzt ihm zufällig gegenüber. Bei einer gemeinsamen Raucherpause lernen sie sich kennen.
  3. Am Folgetag unterhalten die beiden sich wieder in einer Raucherpause. Agnes erwähnt beiläufig ihre Beziehung zu Herbert. Später lädt der Erzähler Agnes zu einem Getränk in einen Coffee Shop ein. Agnes erzählt ihm einige persönliche Dinge, wie zum Beispiel, dass sie Physikerin ist und gerade an ihrer Dissertation arbeitet sowie das sie gern Cello spielt und sich für Kunst interessiert.
  4. Der Erzähler und Agnes verabreden sich zum Abendessen in einem chinesischen Restaurant. Vor dem Restaurant treffen sie auf einen medizinischen Notfall, eine Frau, welche jedoch von den, vom Erzähler gerufenen, Rettungskräften nicht mehr gerettet werden kann. Die beiden sprechen aufgrund des Erlebnisses beim Abendessen über den Tod. Anschließend gehen die beiden zum Erzähler nach Hause.
  5. Im Haus des Erzählers kommen sie sich näher und werden miteinander intim. Es werden weitere Details, wie ein großer Altersunterschied zwischen den beiden, deutlich.
  6. Agnes und der Erzähler frühstücken gemeinsam. Die beiden unterhalten sich über Literatur, den Tod und Agnes erzählt ihm von ihrem Vater, zu dem sie eine komplizierte Beziehung hatte.
  7. Der Erzähler muss nach New York reisen, um für sein Sachbuch benötigte Literatur einsehen zu können. Die Zugfahrt gestaltet sich für ihn, als äußerst unangenehm.
  8. Als der Erzähler wieder zurück in Chicago ist, lädt Agnes ihn erstmalig zu sich nach Hause ein. Sie hat für beide gekocht. Er ist über ihre karge und unbelebt wirkende Wohnung erstaunt. Obwohl Agnes sich für Literatur interessiert und sehr intelligent ist, besitzt sie kaum Bücher. Sie unterhalten sich erneut über Literatur und Agnes zeigt ihm eine selbstverfasste Geschichte. Darüber hinaus zeigt sie ihm Arbeiten aus ihrem Forschungsgebiet. Die beiden verbringen erneut die Nacht zusammen.
  9. Am Abend für dem Unabhängigkeitstag in den USA bittet Agnes den Erzähler darum, eine Geschichte über sie zu schreiben, damit sie weiß, wie er von ihr denkt. Da der Erzähler bereits in Agnes verliebt ist, stimmt er zu.
  10. Der Erzähler verfasst die gewünschte Geschichte und liest Agnes den Anfang hiervon vor.
  11. Der Erzähler arbeitet intensiv an der Geschichte über Agnes. In manchen Punkten sind die beiden sich uneinig.
  12. Der Erzähler entwickelt immer stärkere Gefühle für Agnes. Er fühlt sich ihr sehr nah und malt sich aus, wie es sei, sie zu besitzen und ihre Zukunft zu planen.
  13. Der Erzähler bittet Agnes darum, bei ihm einzuziehen. Sie willigt im Herbst ein und zieht zu ihm.
  14. Beide verbringen eine glückliche Zeit, die frei von „großen Ereignissen“ ist.
  15. Am Feiertag Columbus Day reisen die beiden in einen Nationalpark. Sie campen an einem See. Agnes fällt plötzlich in Ohnmacht.
  16. Als es Agnes besser geht wandern die beiden weiter und entdecken eine verlassene Siedlung samt Kirche und Friedhof. Sie sprechen erneut über den Tod und Agnes denkt, dass erfrieren ein schöner Tod sei. Nach drei Tagen beenden sie ihre Kurzreise.
  17. Der Erzähler arbeitet an seiner Geschichte über Agnes weiter. Er lässt sowohl sie als auch den Leser an der Entwicklung hiervon teilhaben. Der Erzähler fantasiert, dass Agnes ihn heiratet. Kurze Zeit später sind die beiden in seiner Vorstellung jedoch tief zerstritten. Die folgende Situation lässt den Erzähler unheimlich wirken. Agnes flieht in der Geschichte vor der Eifersucht des Erzählers. Sie sagt „du bist krank“ und flüstert anschließend „du bist tot“.
  18. Der Erzähler arbeitet weiter an der Geschichte. An Halloween begleitet er Agnes nicht auf die Halloweenparty sondern geht auf eine Firmenfeier und lernt dort Louise kennen.
  19. Agnes offenbart dem Erzähler, dass sie von ihm schwanger sei. Dies gefällt ihm überhaupt nicht, da er kein Kind will. Er spricht das Thema Abtreibung an, worauf sich Agnes wütend von ihm abwendet. Daraufhin verlässt er die Wohnung um nachzudenken.
  20. Nach der Rückkehr des Erzählers, hat Agnes dessen Wohnung bereits verlassen und ist zurück in ihre alte Wohnung gekehrt.
  21. Der Erzähler vermisst Agnes und hat ein schlechtes Gewissen. Es gelingt ihm jedoch nicht, sie zu treffen. Er schreibt das Ende seiner Geschichte. In diesem ist er mit dem Kind einverstanden.
  22. Der Erzähler hat weiteren Kontakt zu Louise und lernt deren Eltern kennen. Diese mögen ihn und hätten ihn gerne als Schwiegersohn.
  23. Der Erzähler besucht Louise in ihrer Firma und die beiden kommen sich näher.
  24. Der Erzähler kann Agnes jedoch nicht vergessen und führt die Geschichte fort. Er schreibt von einem gemeinsamen Leben mit Agnes und dem Kind. Kurze Zeit später, erfährt er, dass Agnes erkrankt ist und er sich um sie kümmern soll. Er fürchtet die Arbeit und um seine Freiheit, fährt dann aber zu ihr, um sich der Verantwortung zu stellen.
  25. Agnes hat eine Fehlgeburt erlitten. Der Erzähler ist hierüber erleichtert.
  26. Nach der Fehlgeburt zieht Agnes wieder bei ihm ein. Ihr gesteht ihr, die Affäre zu Louise, was Agnes jedoch egal zu sein scheint. Sie will, dass er die Geschichte weiterschreibt und das Kind dort lebendig sein lässt.
  27. Agnes kann den Verlust ihres Kindes nicht verarbeiten. Sie kauft auf einem Weihnachtsmarkt Geschenke und Babykleidung. Als sie wieder zu Hause ist, bricht sie trauernd zusammen und verlangt vom Erzähler die wahre Geschichte zu schreiben.
  28. Agnes zieht sich trotz des gemeinsamen Alltags immer mehr in sich selbst zurück.
  29. Weihnachten verbringen Agnes und der Erzähler zusammen. Mit der Post trifft ein Geschenk von Louise ein.
  30. Es geht Agnes psychisch schlechter. Des weiteren ist sie erkältet. Der Erzähler beschließt während eines Spaziergangs die Geschichte zu Ende zu bringen.
  31. Der Erzähler beschließt ein alternatives, positiveres Ende der Geschichte zu schreiben. Agnes möchte nicht, dass die Geschichte endet, doch als sie es ihm mitteilt, ist er bereits fertig mit dem Schreiben.
  32. Der Gesundheitszustand von Agnes verschlechtert sich. Der Erzähler überarbeitet die Geschichte, es wirkt zwanghaft.
  33. Agnes ist damit einverstanden, dass der Erzähler Silvester mit Louise verbringt, da sie aufgrund der Krankheit nicht mit zur Party kann.
  34. Der Erzähler betrügt Agnes mit Louise. Danach bringt diese ihn nach Hause und erfährt, dass er wieder mit Agnes zusammen ist. Entsetzt stellt sie ihn vor die Wahl.
  35. Als der Erzähler nach Hause kommt, ist die Datei mit dem alternativen Ende geöffnet. Agnes hat den Schluss, indem sie ihrem Leben ein Ende durch erfrieren setzen will, gelesen und die Wohnung verlassen.
  36. Agnes kommt nicht mehr zurück. Sie hat sich mutmaßlich das Leben genommen.