Das Kern - Hülle - Modell von Ernest Rutherford

Fach Chemie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 22.11.2017

Schlagwörter

Atom Atommodell Kern - Hülle - Modell Rutherford Streuversuch

Zusammenfassung

Das Referat beschreibt das Atommodell (Kern - Hülle - Modell) nach dem Kenntnisstand des neuseeländischen Experimentalphysikers Ernest Rutherford. Des weiteren wird der Rutherfordsche Streuversuch beschrieben.

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der englische Physiker Joseph John Thomson ein Atommodell entwickelt, bei dem das Atom, wie ein Rosinenkuchen dargestellt wurd. Die Atommasse sind die Protonen und in diesem "Masseklumpen" stecken die Elektronen. Wenige Jahre fand Ernest Rutherford heraus, dass einige grundlegende Annahmen über das Atom falsch waren.

Ernest Rutherford war ein neuseeländischer Experimentalphysiker. Er wurde am 30. August in 1871 in Spring Grove geboren und starb am 19. Oktober 1937 in Cambridge.

Im Jahre 1911 fand Ernest Rutherford nach vielen Experimenten und langwierigen Untersuchungen heraus, dass das Atom ganz anders aufgebaut ist, als es bisher von Chemikern und anderen Wissenschaftlern angenommen worden ist. Nach Rutherford besteht ein Atom aus einem sehr kleinen, positiv geladenem Atomkern und sehr viel leerem Raum und einer negativ geladenen sowie fast masselosen Atomhülle. Dies ist das sogenannte Kern - Hülle - Modell.

Anfang des 20. Jahrhunderts versuchten viele Wissenschaftler herausfinden, wo sich im Atom die positiven und die negativen Ladungen befinden, damit sie die elektrischen Eigenschaften der Elemente und chemische Bindungskräfte verstehen können. Ernest Rutherford wollte mit radioaktiver Alpha - Strahlung die innere Struktur der Atome untersuchen. In seinem berühmten Streuversuch liess er in seinem Labor sehr dünne Folien aus Blattgold mit hochenergetischen Alpha - Teilchen  beschiessen. Rutherford wusste, dass die Alpha Teilchen durch ihre hohe Geschwindigkeit die ca. 1000 Atomschichten der Blattgoldfolie durchdringen würden. Er wollte überprüfen, ob sie beim Durchgang durch die Blattgoldfolie eine Ablenkung erfahren würden. Mit Hilfe eines Zinksulfidschirms, konnten die Alpha - Teilchen sichtbar gemacht werden. Im Moment des Auftreffens auf dem Schirm erzeugen die Alpha - Teilchen einen kleinen, grellen Lichtblitz. Durch dieses Experiment konnte Rutherford erstmalig einzelne atomare Teilchen beobachten und zählen. Hierbei fiel auf, dass einige Alpha - Teilchen sehr stark abgelenkt wurden, während andere nur wenig abgelenkt wurden. Die meisten Alpha - Teilchen flogen jedoch ungehindert durch die Atome. Daraus folgerte Rutherford, dass der Atomkern von einer fast leeren Hülle umgeben sein muss. Mit diesem Versuch konnte Rutherford sein Kern - Hülle - Modell entwickeln und begründen.