Warum Natur- und Umweltschutz immens wichtig ist

Fach Biologie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 02.04.2018

Schlagwörter

Naturschutz Umweltschutz Natur Umwelt Tiere Wald

Zusammenfassung

Dieses Referat handelt vom Natur- und Umweltschutz in Deutschland und erklärt, warum dieser so immens wichtig ist. Es wird erklärt, welche Maßnahmen von welchen Institutionen ergriffen werden und was diese bewirken.

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Natur- und Umweltschutz ein vielfältiges, spannendes und wichtiges Thema!

In Deutschland gibt es zahlreiche Natur-, Umwelt- und Tierschutzverbände und Vereine. Eine tragende Rolle spielen hierbei unter anderem der „Nabu“ Naturschutzbund Deutschland e.V. und der „B.U.N.D.“ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. mit jeweils knapp einer halben Million Mitgliedern bundesweit. Zu Ihren Aufgaben gehören der Natur- und Umweltschutz sowie der Tierschutz aber auch Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit, da es sehr wichtig ist, möglichst viele Menschen für diese Thematik zu sensibilisieren.

Sowohl im Naturschutzbund Deutschland e.V. als auch im Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. gibt es daher zahlreiche Jugendgruppen, welche sich regelmäßig Treffen. Die Kinder und Jugendlichen lernen dort auf spielerische Art und Weise die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennen und erfahren, wie man diese schützen kann. Der Bau von Bienenhotels oder Nistkästen ist nur ein praktisches Beispiel hierfür. Zu den weiteren Einsatzgebieten der Kinder und Jugendlichen gehört die Krötenwanderung.

In Begleitung von erwachsenen Schutzgebietsbetreuern und weiteren ehrenamtlichen Helfern sammeln die Kinder die Kröten, welche sich entlang der aufgestellten Krötenzäune gesammelt haben, ein und bringen diese sicher über die Straße. Die Kröten haben so die Möglichkeit ungefährdet zu ihrem Laichgewässer zurückzukehren. Der Arten- und insbesondere der Vogelschutz gehören zu den wichtigsten Aufgaben dieser beiden Verbände. In den Anfangsjahren war der Naturschutzbund Deutschland e.V. ein reiner Vogelschutzbund. Mittlerweile gibt es zahlreiche Projekte und Mitmachaktionen, durch die die Verbände, eine große Bekanntheit erlangen.

Hervorzuheben sind hierbei zum Beispiel die Vogelzählungen „Stunde der Gartenvögel“ im Mai jeden Jahres, sowie die „Stunde der Wintervögel“ im Januar jeden Jahres, an der sich jeder beteiligen kann. Die Aktionen finden in der Regel zahlreiche Teilnehmer, auch ganze Schulklassen beteiligen sich daran. Außerdem gibt es das Turmfalkenprojekt, wo Falkenfreundliche Plätze zum Beispiel in Kirchtürmen eingerichtet werden sowie die Aktionen „Schwalbenfreundliches Haus“ und „Fledermausfreundliches Haus“ an denen sich Jedermann beteiligen kann. Eine weitere sehr große Aktion ist die jährliche „Bat-Night“ im August.

Hier finden inwischen sogar europaweit Fledermausführungen und –programme statt. Die Naturschutzverbände renaturieren, säubern und forsten auf. Die Flächen hierzu werden stückweise je nach Möglichkeit von den Naturschutzverbänden aufgekauft, sodass die Dauerhaftigkeit, insbesondere der Waldprojekte gewährleistet ist. Des weiteren legen die Naturschutzverbände großen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit, um die Menschen für das Thema Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren und sie im Idealfall zu begeistern, sich zu engagieren. Auch die Nachwuchsarbeit spielt aufgrund der stetig wachsenden Aufgaben eine sehr große Rolle hierbei.

Aus diesem Grund treten die Naturschutzverbände häufiger und öffentlicher auf, als es noch vor einer Zeit der Fall war. Es gibt häufig Informationsstände in den Fußgängerzonen der Städte oder auf Messen, auf Straßenfesten sowie Märkten und Basaren. Das Ziel ist es eine möglichst große Menschenmenge anzusprechen. Die stetig wachsenden Mitgliederzahlen sowohl aktiver ehrenamtlicher Mitarbeiter als auch passiver Fördermitglieder, welche die Arbeit der Naturschutzverbände mit regelmäßigen Beiträgen unterstützen steigt seit Jahren kontinuierlich.

Das „grüne Bewusstsein“ ist in den Köpfen der Menschen angekommen. Während vor einigen Jahren im Naturschutz engagierte Menschen noch als „Ökos“ belächelt wurden, wird deren Arbeit inzwischen, sehr gewertschätzt. Der Naturschutzbund Deutschland betreibt derzeit weit über achtzig Natur- und Artenschutzzentren in Deutschland. Diese sind unterschiedlichster Art. Die Bandbreite geht von Auffangstationen für verletzte freilebende Tiere, über Wald-, Stein-, Baum- und Barfußpfade bis hin zu pädagogischen Zentren, wie beispielsweise den Naturschutzhof oder Schulbauernhöfe.