Die Minipille und ihre Wirkung

Fach Biologie

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 27.08.2018

Schlagwörter

Minipille

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um das Verhütungsmittel "Minipille". Es geht um ihre Wirkungen aber auch um alternative Verhütungsvarianten. Zudem werden die Nebenwirkung durchleuchtet und auch die Pille danach.

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Die Minipille

Was ist die Minipille?

Der Unterschied zwischen der normalen Antibabypille, die man im klassischen Sinne kennt, und der Minipille ist, das die Minipille kein aus Östrogen und Gestagen bestehendes Kombinationspräparat ist. Die Minipille enthält ausschließlich Gestagen, welches auch als Gelbkörperhormon bezeichnet wird.

Anders als die Antibabypille handelt es sich bei Minipille nur um ein Hormon, das Gelbkörperhormon. Es gibt auch Unterschiede zwischen den Minipillen, da gibt es zum einen die alte Version der Minipille enthielt Levonorgestrel während die neue Generation Desogestrel enthält.

Welche weiteren Verhütungsmittel gibt es noch?

Es gibt als Verhütungsmittel für die Frauen nicht nur die Minipille oder auch die Antibabypille sondern auch die Drei-Monats-Spritze oder auch die Hormonspirale, da ist aber zusagen, dass bei der Hormonspirale des Gestagen deutlich geringer ist als bei den anderen Methoden der Vehütung.

Vor- und Nachteile der Minipillen

Wie bei jedem Medikament gibt es auch hier de Vor- und Nachteile abzuwiegen. In den kommenden Zeilen sind sowohl die Vorteile als auch die Nachteile aufgelistet.

Vorteile

Ein ganz klarer Vorteil dieser Minipille ist, dass für die Frau keinerlei hormonelle Belastung besteht. So besteht auch für Frauen, die das Hormon Östrogen nicht vertragen, die Möglichkeit diese Pille zu nehmen. Auch für stillende Frauen ist diese Pille aufgrund des fehlenden Östrogen´s geeignet.

Nachteile

Wie auch bei anderen Medikamenten, sind auch hier die Nebenwirkungen nicht ganz unerheblich. So ist ein dauerhafter Schutz nur gegeben, wenn die Minipille regelmäßig eingenommen wird. Zudem bittet sie keinen Schutz vor Geschlechtserkrankungen, wie beispielsweise HIV. Daher ist eine Nutzung in Kombination mit einem Kondom ratsam.

Es kann auch zu Blutungsunregelmässigkeiten kommen. So kann es sein das die Monatsblutung häufiger erscheint und auch länger bleibt, es kann aber durchaus auch sein, dass sie seltener bis gar nicht kommt.
Zudem kann es auch zu Hormonbedingte Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen unter anderem Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Gewichtszunahme, Übelkeit, Akne und auch Veränderungen in der sexuellen Lust können auftreten. Falls diese Nebenwirkungen auftreten sollten, kann mit dem Arzt über den Wechsel der Pillensorte gesprochen werden.

Es wird aber auch vermutet, dass sich aufgrund der Einnahme der Minipille sich die Knochendichte der Patientin verändern kann. Jedoch gibt es zu dieser Aussage keine Studie, die das belegt.

Wie bei jedem Medikament ist es auch der Fall, das die Wirkung durch Erbrechen oder auch wässrigem Durchfall in kürzester Zeit ( zwei bis vier Stunden nach der Einnahme ) aufgehoben wird. Daher ist die erneute Einnahme zwingend erforderlich wenn man die Verhütende Wirkung beibehalten will.

Tipps zur Einnahme der Minipille

Wenn die Einnahme der Minipille mal in Vergessenheit geraten ist, besteht die Möglichkeit sie noch bis zu 12 Stunden später einzunehmen. Wenn es zu einer Zeit Überschreitung kommen sollte, verliert die Pille ihre Wirkung.

Auch zu erwähnen ist, das die Einnahme mancher Medikamente die Wirkung beeinträchtigen, dazu gehören manche Medikamente die als Antibiotika geführt werden und auch Präparate in denen Johanniskraut enthalten ist.

Die Kosten der Minipille

Wie bei jedem Verhütungsmittel kommen auch hier kosten auf die Patientin zu. So kostet eine Dreimonatspackung mit dem Wirkstoff Levonorgestrel kostet in etwa 30 Euro. Die Variante mit dem Wirkstoff Desogestrel kostet in der Dreimonatspackung zwischen 20 und 37 Euro.

Die Anwendung

Wenn man sich für die Einnahme der Minipille entscheidet, so sollte man sich bewusst sein, dass man um einen dauerhaft gewährleisteten Verhütungsschutz zu erreichen, so muss man eine regelmäßige Einnahme beachten. So muss die Pille jeden Tag zur selben Zeit einnehmen. Dabei darf nur eine maximale Abweichung von mehr als 3 Stunden erreichen.
Bei der neuen Variante kann es auch zu einem Zeitverzug von bis zu 12 Stunden kommen, in dieser Zeit kommt es nicht zu einer Beeinträchtigung des Verhütungsschutzes. Wenn es jedoch mehr als 12 Stunden sind, muss man sieben Tage lang noch eine weitere Verhütungsvariante hinzuwählen.

Die erste Anwendung der Minipille

Genau wie bei der herkömmlichen Antibabypille muss man mit der Einnahme der Minipille auch am ersten Tag der Regelblutung beginnen, aufgrund dieser Einnahme am ersten Tag kommt es zu einem direkten Verhütungsschutz. Fängt man jedoch erst zwischen dem zweiten und fünften Tag der Monatsblutung mit der Einnahme der Minipille an, so muss man noch sieben Tage weiter einen weiteren Verhütungsschutz gewährleisten, da ansonsten die Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft besteht.
Wenn man sich ganz sicher ist, dass man nicht Schwanger ist, kann man auch nach der Monatsblutung mit der Einnahme beginnen. Jedoch sollte man auch hier sieben Tage einen weiteren Schutz zur Verhütung verwenden.
Steigt man jedoch von einem anderen Medikament auf die Minipille um und das vorherige Medikament eine hormonelle Verhütungsvariante war, muss man auf ganz spezielle Dinge achten. Zudem muss eine Frau auch ihren Arzt/ ihre Ärztin benachrichtigen, wenn es zu der Geburt eines Kindes gekommen ist oder zu einer Fehlgeburt.

Wie bekomme ich die Minipille?

Vorab zu Sagen ist, das die Minipille rezeptpflichtig ist und man sich das Medikament nur von einem Arzt verschreiben lassen kann. Es gibt durchaus auch Online Apotheken die diese anbieten oder auch Rezeptfrei verkaufen. Jedoch sollte man von diesen Anbietern die Finger lassen, da sie Unseriös und Illegal sind.

Die Pille danach

Die Pille danach dient nicht zur normalen hormonellen Empfängnisverhütung. Es ist einzig ein Notfallpräparat, wenn beim Geschlechtsakt das Kondom beschädigt wurde und man vergessen hat, die Pille einzunehmen. Aber auch bei der Pille danach gibt es gewisse Voraussetzungen bei der Einnahme, so sollte man stark auf die Einnahmezeiten achten, da der Verhütungsschutz sonst nicht gegeben ist.