Die Allensche Regel

Fach Biologie

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 26.07.2018

Schlagwörter

Allensche Regel

Zusammenfassung

Die Allensche Regel ist nach der Bergmannschen Regel die zweite Klimaregel, die in der Tierwelt wichtig ist. Um diese Regel gut zu verstehen, habe ich sie einfach und in leichten Worten zusammengefasst.

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Was ist die Allensche Regel?

Die Allensche Proportionsregel setzt sich mit dem ökologischen Einfluss auf die tierische Anatomie auseinander. Da werden verschiedenste Aspekte betrachtet, wie z.B. wie sich das Klima auf die Schnabel und Flügellänge bei den Vögeln auswirkt aber auch bei anderen Tierarten wie Elefanten, Füchse und andere.

So sind die Extremitäten der Tiere in kalten Gebieten kleiner als bei den Tieren, die in den warmen Gebieten der Welt leben.

Kurz gefasst handelt es sich hierbei um eine Klimaregel, die besagt das es bei verwandten Säugetier- Arten/Rassen die Körperteile unterschiedlich sein können, je nachdem in was für einen Gebiet sie leben.

Es ist nach der Bergmannschen Regel die zweite wichtige Klimaregel.

Was besagt die Allensche Regel?

Die längeren Körperfortsätze im Vergleichzu der Gesamtkörperlänge des Säugetieres führen dazu, das sich die Körperoberfläche des Tieres vergößert. Die Vergrößerung des Körpers führt auch dazu, dass die Tiere die Körperwärme effektiver abgeben können. In kälteren Tagen hingegen, ist die kleinere Körperoberfläche besser, da die Tiere ihren Körper besser vor der Auskühlung schützen können.

Zu den sogenannten Körperfortsätzen zählen zum Beispiel die Ohren, die Nase, der Schwanz und eben auch die Extremitäten ( die Arme und Beine des Tieres.)

Wenn die Tiere in den warmen Regionen unsere Erde leben ( bespielsweise Afrika ), ist die wahrscheinlichkeit sehr groß, das die Körperfortsätze länger sind als in den kühleren Region ( beispielsweise die Antarktis ) der Erde.

Die langen Extremitäten haben in den warmen Regionen aber einen weiteren Vorteil für die Tiere, denn durch die Vergrößerung ist der Abstand zwischen dem Boden und dem Torso des Tieres weiter voneinander entfernt. Das ist gerade in der Wüste ein lebenswichtiger Mechanismus, da der heiße Wüstensand - besonders in der Mittagszeit - sehr starke Hitze absondert.

Wer ist Joel Asaph Allen?

Wer ist der Mann, der hinter dieser Klimaregel steckt? Joel Asaph Allen war ein amerikanischer Zoologe, der seine Schwerpunkte in Mammalogie ( Säugetiere ) und der Ornithologie ( Vogelkunde). Er wurde am 19 Juli 1838 in Springfield / Massachusetts geboren und ist am 29 August 1921 in Cornwall-on-Hudson / New York verstorben.

Bis zu seinem Tod hat der Zoologe aber viel erlebt und erreicht. So hat er sein Studium an der Wilbarahm Academy in Springfield begonnen, wechselte je doch später an die Harvard University bei Louis Agassiz. Mit eben diesem ist er auch 1865 nach Brasilien gereist.

Zwei Jahre nach seiner Brasilien reise, fing er an American Museum of Natural History zu arbeiten. Dort war er als Kurator für Vögel und Säugetiere beschäftigt. Vier Jahre nach der Aufnahme seiner Tätigkeit am American Museum of Natural History, im Jahr 1871, wurde er American Academy of Arts und Sciences aufgenommen.

Beispiele für Allensche Regel

Für diese Regel gibt es viele Beispiele, zum Beispiel der Gattung der Vulpa ( die Füchse ) oder eben auch Elefanten.

Besonders in den Lehrbüchern wird als bekanntestes Beispiel der Fuchs genannt, da es von ihnen verschiedenste gibt. Zum einen gibt es den Polarfuchs und zum anderen eben auch den Wüstenfuchs.

Diese beiden Fuchsarten sind gute Beispiele für die Allensche Regel. Bei dem Polarfuchs ist es ganz offensichtlich, das er aufgrund der kälte verkürzte Körperfortsätze hat. Dadurch das er in den Polarregionen beheimatet ist, sind die Körperfortsätze deutlich verkürzt als beim Wüstenfuchs.

Der Wüstenfuchs hingegen hat wesentlich längere Körperfortsätze, da er in den wüstenregionen Afrikas beheimatet ist. Der Wüstenfuchs, der auch Fennek genannt wird, ist durch seine langen Körperfortsätzen gut vor der Bodenhitze geschützt.

Als ein weiteres Beispiel ist auch der Elefant zu nennen, der Afrikanische Elefant ( auch Loxodonta africana). Dieser Elefant reguliert seine Körpertemperatur durch seine großen Ohren. Diese haben eine besondere Funktion bei starker Hitze, da er diese dann abspreitzen kann und durch ventilierende Bewegungenen eine Kühlfunktion haben.

An kälteren Tagen legt er seine Ohren ganz nah an seinen Körper um seine oberfläche zu verkleinern. Dadurch gibt er weniger Wärme an seine Umwelt ab.

Ein anderes Beispiel ist das Wollhaarmammut ( auch Mammuthus primigenius genannt ). Das Mammut verfügte über ganz kleine Ohren, da es unter anderem in Sibirien beheimatet war.
Eben durch seine kleinen Ohren, war es von Grund auf dafür gedacht in den Kälteregionen beiheimatet zu sein.

Was gibt es noch zu Allensche Regel zu sagen!

Um diese Regel richtig zu verstehen, sollte man sich verschiedenste Tierarten ansehen zum Beispiel Hasen, denn auch bei dieser Tiergattung gibt es unterschiede. Da wäre der Schneeschuhhase oder auch der Polarhase, die beide aufgrund ihres kalten Herkunftslandes kleiner sind um ihre Köperwärme besser für sich zu regulieren.

Aber nicht nur in der Tierwelt kann man die Allensche Regel beobachten. Wenn man einen Selbstversuch zu dieser Regel machen will, kann man eine größere Fläche komplett erhitzen. Erstens bemerkt man, wie lange es dauert und zweitens wie schnell es wieder auskühlt. Ebenso kann man eine kleinere Fläche auch erhitzen, da bemerkt man, das es schneller geht mit dem erwärmen und auch das die Fläche länger warm bleibt.

Außerdem ist noch zusagen, das man die Allensche Regel mit der Bergmannschen Regel zu vergleichen und wenn man die Bergmannsche Regel verstanden hat, kann man auf dieses Wissen mit der Allenschen Regeln aufbauen. Um sich diese Regel besser zu verdeutlichen, sollte man sich verschiedenste Tiere ansehen und miteinander vergleichen, denn dadurch kann man sich das alles am besten verdeutlichen und verstehen und was mit dieser Regel gemeint ist.

Kurze Zusammenfassung

Noch einmal zusammengefasst ist zu sagen, das Tiere in warmen Regionen, wie Afrika, längere Körperfortsätze haben als Tiere in kalten Regionen wie der Antarktis oder auch Grönland. Dies dient dem Schutz der Tiere um sich in den kalten Regionen vor Auskühlung zu schützen oder wie in den warmen Regionen, sich vor der Hitze zu schützen.