Wörterbuch Italienisch
Italienisch hat sich direkt und kontinuierlich aus der römischen Volkssprache, dem so genannten Vulgärlatein oder Sprechlatein, entwickelt und ist damit, die dem Latein am nächsten stehende romanische Sprache.
Die Verbreitung als Primärsprache ist allerdings im Wesentlichen auf das italienische Staatsgebiet und San Marino beschränkt. Ausnahmen bilden der Schweizer Kanton Tessin und die französische Insel Korsika. Eine größere Gruppe an Sekundärsprachlern findet sich emigrationsbedingt in den USA.
Der Wortschatz des Italienischen entstammt fast ausschließlich aus dem Lateinischen und hat nur wenige Lautwandelungen erfahren. Auch die Phonetik entspricht dem Lateinischen, wobei einige andere Laute, wie man sie aus anderen romanischen Sprachen kennt, hinzugekommen sind. So werden, wenn auch die Schreibweise des Italienischen fast komplett phonetisch ist, einige Buchstaben wie das „c“ und das „g“ anders als im Lateinischen ausgesprochen. Die Grammatik ist ebenso stark an die des Latein angelehnt, ist aber auch von der Vereinfachung des Flexionssystems erfasst worden, wie man sie bei den meisten romanischen Sprachen findet.
Die italienische Sprache besitzt 43 Konsonanten. Besonders zu beachten sind Buchstabenkombinationen mit „g“, „c“ und „sc“, welche in Zusammenspiel mit darauf folgenden Buchstaben verschiedene Laute bilden. Diese Wirkung wird häufig durch ein dazwischensetzten eines stummen „h“ aufgehoben.
Im Gegensatz zum Spanischen findet im Italienischen keine generelle Kennzeichnung der betonten Silben statt. Endbetonte Wörter werden durch ein Gravis( ´ ) gekennzeichnet.
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