Zeit, Zeitgeist
Verfasst am 12.08.2011 um 14:04 Uhr
Verfasst am 12.08.2011 um 14:08 Uhr
Hallo everybody! Melinda Sophia
Verfasst am 15.08.2011 um 09:45 Uhr
Hallo everybody! Melinda Sophia
Verfasst am 16.08.2011 um 11:51 Uhr
verschwendete Zeit
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Verfasst am 16.08.2011 um 12:33 Uhr
Hallo everybody! Melinda Sophia
Verfasst am 16.08.2011 um 12:38 Uhr
Als Begriffsschöpfer gilt der Dichter und Philosoph Johann Gottfried Herder, der erstmals 1769 in seiner in Riga erschienen Schrift Kritische Wälder oder Betrachtungen, die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend, nach Maßgabe neuerer Schriften vom „Zeitgeist“ schrieb. In diesem Werk polemisierte Herder gegen den Philologen Christian Adolph Klotz und dessen Schrift genius seculi, die um 1760 in Altenburg erschienen war.
In seinem Werk hatte sich Klotz bemüht, zeitübergreifende Instrumentarien und Messkriterien zu entwickeln, um die Eigenheit einer besonderen Epoche aufzuspüren. Die Wendung genius saeculi („Geist des Zeitalters/Jahrhunderts“) war - im Gegensatz zu genius loci („Geist des Ortes“) - in der Antike unbekannt, in der Frühneuzeit aber bereits etabliert und findet sich schon lange vor Klotz. Insofern gilt der Begriff Zeitgeist auch als eine deutsche Entlehnung aus dem Lateinischen.
Populär wurde die Wendung „Geist der Zeiten“ und die Zusammensetzung „Zeitgeist“ erst nach der Französischen Revolution und insbesondere in der Zeit des Vormärz.
Johann Wolfgang von Goethe lässt im frühen 19. Jahrhundert in Faust. Der Tragödie erster Teil den Stürmer und Dränger Faust den „Geist der Zeiten“ so umschreiben (Faust I: 575-577):
„Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.“
„Die geistige Situation der Zeit“ ist der Titel, den im Jahr 1932 Karl Jaspers für seine Kulturkritik wählte, in der nicht ein Zeitgeist die Situation bestimmt, sondern die Vorgeschichte der von ihm betrachteten Gegenwart den Geist dieser Zeit erklärt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeist
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Verfasst am 16.08.2011 um 17:23 Uhr
Zeichen der Zeit
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Verfasst am 17.08.2011 um 11:43 Uhr
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Verfasst am 17.08.2011 um 11:46 Uhr
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Verfasst am 17.08.2011 um 11:57 Uhr
Dieser lateinische Ausdruck mit der Bedeutung „Lobredner einer vergangenen Zeit“ stammt aus den Werken des römischen Dichters Horaz, der damit kritisierte, „der Greis sei ein Lobredner der Vergangenheit“:
„Multa senem circumueniunt incommoda, uel quod
quaerit et inuentis miser abstinet ac timet uti,
uel quod res omnis timide gelideque ministrat,
dilator, spe longus, iners auidusque futuri,
difficilis, querulus, laudator temporis acti
se puero, castigator censorque minorum.“
Damit wird jemand bezeichnet, der behauptet, dass früher alles besser gewesen sei.
Eine etwas freie Übersetzung ist „Romantik einer vergangenen Zeit“. Ein Gegenstück ist laudator sui temporis, Lobredner seiner Zeit.
Hallo everybody! Melinda Sophia
