Mit anschließendem geselligem Beisammensein oder geselligen??
Verfasst am 08.02.2011 um 15:41 Uhr
aber erstmal danke, manolito, für die exemplarische vorgehensweise ...
* sich daran aufhängen: "anschließendem geselliges"
zeigt, dasz man auf mein argument nicht eingeht; nämlich:
nicht "anschließendem geselliges"
sondern
anschlieszendem(sic!) "geselliges beisammensein"(sic!)
wenn ich "geselliges beisammensein" zusammennehme als begriff (von mir aus noch ein bindestrich dazwischen) dann ist es absolut richtig!
Verfasst am 08.02.2011 um 16:02 Uhr
auch wenn es als feststehender Begriff genommen wird, muss es an das grammatikalische Umfeld angepasst werden, erfordert also nach "mit" den Dativ. Wird "anschließendem" weggelassen, heißt es ja auch nicht "mit geselliges beisammensein", sondern "mit geselligem Beisammensein".
Verfasst am 08.02.2011 um 16:17 Uhr
ok die klein.schreibweise ist nicht besonders dienlich hier ..
bin völlig d'accord mit grammatikalisches umfeld
und du siehst hier sogleich ... obwohl ich mit verwende wird
grammatikalisch nicht zum dativ: wieso?
ebenso ist das mit dem oder beim geselligen beisammensein...
wir haben anschlieszend ein geselliges beisammensein ...
und wir trafen uns dann beim anschlieszenden "geselliges beisammensein" ist durchaus befremdlich und dennoch möglich.
oder das "geselliges-beisammensein"
Verfasst am 08.02.2011 um 17:13 Uhr
"Bin völlig d'accord mit grammatikalisches Umfeld": ist so nur dann richtig, wenn du es aus dem Kontext entnimmst und metasprachlich betrachtest, sozusagen als Zitat, dann aber korrekt in Anführungszeichen, also: Bin völlig d'accord mit "grammatikalisches Umfeld". Dann braucht man auch keinen Dativ, es gehört ja nicht zum Satz.
"Wir trafen und dann beim anschließenden "geselliges Beisammensein" ist jedoch nicht korrekt. Es gehört zum Satz, ist also abhängig vom grammatikalischen Kontext. Die deutsche Grammatikregel lautet: Ein Dativobjekt wird auch als Dativ flektiert. Es gibt keine Regel, die etwas anderes besagt, und sie wird sich auch nicht auftreiben lassen.
"Wir haben anschließend ein geselliges Beisammensein" ist richtig, sobald aber eine Präposition wie "bei, mit" dazukommt, muss anders flektiert werden: "beim anschließenden geselligen Beisammensein", "mit anschließendem geselligem Beissammensein".
Ebenso wenig ist eine Schreibung mit Bindestrich zulässig. Es handelt sich um eine lexikalisierte, aber völlig normale Kombination aus Adjektiv und Nomen.
Verfasst am 08.02.2011 um 17:20 Uhr
ich überlege: manolito .. ist doch wohl die verkleinerungsform von emmanuel oder manuel ..
ich empfinde es als sehr richtig im forum auf diese art zu diskutieren - für mich aus meiner sicht ganz grosz!! darf ich dich also manolo nennen ....?
ne q.atsch will gar nicht so gestelzt daherkommen ... ich unke blosz ein wenig..
danke manolito, für die sachbezogenheit...
Verfasst am 08.02.2011 um 17:27 Uhr
Dann braucht man auch keinen Dativ, es gehört ja nicht zum Satz.
erscheint mir ein weng unlogisch ... es gehört doch schon zum satz, aber was ist das dann? ein attributiv-substantiv?
irgend ein zusammengesetztes hauptwort?
ja gut, adjektiv und nomen sagtest du ja bereits. aber hat diese wortkombi eine bezeichnung?
Verfasst am 08.02.2011 um 17:36 Uhr
es wird im Satz "metasprachlich" behandelt, wird als Zitat gesehen, ist sozusagen ein Satzfetzen aus einer anderen Abteilung. Zitate brauchen und dürfen nicht angepasst werden. Der Satz "redet" ÜBER den Begriff", aber er redet nicht MIT diesem Begriff.
Ich würde sie als Adjektiv-Nomen-Konstruktion oder Nominalphrase bezeichnen.
Verfasst am 08.02.2011 um 21:08 Uhr
