auxiliares tun (Ich tu gerne lesen)
Verfasst am 30.12.2010 um 10:39 Uhr
mal als thema sprachgefühl sprache gefühlt anbieten würdest ..
was ist mit menschen, die nicht einfach blosz daherreden sondern in sprache inhalte vermitteln wollen ..
pg hats treffend mit i talk in pictures not in words ausgedrückt
dann würd ich meinen gibt es den inhaltlosen wortgebrauch, hier weise ich auf die rein technische verwendung der sprache als mitteilungs.lego, in der es völlig wurst ist aus welchem sprachmilleu man schöpft oder mit welcher sprache man überhaupt daher.kommt ..
warum das alles?
Verfasst am 30.12.2010 um 10:59 Uhr
erfühlt ist es jeweils etwas anderes ob ich sage
ich bin am tun
ich tu tun
ich tue
schlecht ist es, oder weniger gut, wenn du im heimischen und gewohnten wort.lego
alle wortlokutionen verwendest ohne jemals über den schüsselrand deiner sprachregion zu schauen ..
bin froh dasz goethe nicht immer kotzreflexe auslöst, wegen übersättigung, meine ich und möchte gerne auf goethes herkunft hinweisen ..
was war frankfurt .. eine florierende handelsstadt ..
wieso musz man immer auf die elterliche herkunft schielen
und dem einhergehenden imprinting, sicher ebenso wichtig ..
aber auch die gene des aufgeweckten bürschels sinds nicht allein, die das genie backen ..
das umfeld frankfurt ist für mich ein schlüssel zum verständnis .. ich denke es war ein sehr anregendes umfeld, besonders für die forschende fragende seele ..
ahnung bekommt man nicht unbedingt in der ödnis, sondern im lebendigen
man musz den sprachlichen knacks bekommen damit man erkennt: holla, der drückt sich aber jetzert ganz anders aus, und das wirkt auf mich nicht etwa verstörend oder belustigend, sondern es regt mich an die sprache an sich oder per se zu hinterfragen ..
dasz ist ein prozesz, keine philosophie, das lebt man .. zunächst unbewuszt. in dieser zeit befragt würde man sich eher gestört fühlen!
